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04Feb

Van Dinther gesteht kleinlaut Fehler

Sie bedaure ihr Handeln, sagte Landtagspräsidentin Regina van Dinther und versucht scheinbar so die Kurve in der durch eine Anfrage der Grünen ausgelösten Affäre um fünfstellige Beraterhonorare zu bekommen. Als Vorsitzende des Regionalbeirats der RAG hat sie 30.000 Euro im Jahr erhalten, für zwei bis drei Sitzungen. Honorare, die aus Steuergeldern gespeist werden. In einer ersten Reaktion hatte van Dinther die Zahlungen noch als normalen Vorgang bezeichnet. Heute nannte sie die lukrativen Nebeneinkünfte, deren Höhe sie zunächst noch falsch benannt hatte, einen “Fehler”. Ob das glaubwürdig ist oder nicht, mag ein jeder für sich selbst entscheiden.

Wir Grüne sagen jedenfalls: Wir brauchen auch in solchen Fällen mehr Transparenz. Deshalb müssen aus unserer Sicht künftig bei Nebentätigkeiten auch die Höhe der Vergütungen veröffentlicht werden, wie unser Fraktionsvize Reiner Priggen heute in der dazu gehörenden Landtagsdebatte ausführe. Und überhaupt: In einem Beratergremium wie bei der RAG sollte es grundsätzlich keine Honorare geben!

Verfasst am 04.02.2010 um 10:34 Uhr mit den Stichworten , . Hier ist die TrackBack URL und der Kommentar-Feed des Artikels.

AutorIn: redaktion

Ein Team der Grünen Landesgeschäftsstelle aus NRW.

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