Die gestrige Entscheidung des OVG Münster ist eine erneute Niederlage für E.on und die schwarz-gelbe Landesregierung und ein Erfolg für den Klimaschutz und eine nachhaltige Energieversorgung.
Das Urteil, das die Baugenehmigung des Kohlekraftwerks von E.on unter anderem aus Gründen des Klimaschutzes für nichtig erklärt hatte, ist damit rechtskräftig. Die zuständige Bezirksregierung Münster muss nun umgehend einen vollständigen Baustopp verfügen.
Vor allem aber wäre der E.on-Konzern – und auch die Landesregierung – nun gut beraten, dieses Projekt sofort zu beerdigen, statt weiterhin mit allen möglichen Mitteln bis hin zu Gesetzesänderungen den Schwarzbau in Datteln nachträglich zu legalisieren. Das schadet dem Industriestandort NRW.
NRW braucht auch von E.on Milliarden-Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung in Form von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbaren Energien, anstelle von ineffizienten Kohlekraftwerken, die über 50 Prozent der Energie nutzlos an die Umgebung abgeben






