Wenn am heutigen “Vatertag”, “Männertag” oder auch “Herrentag” in der gesamten Republik wieder Männer zusammenkommen, um tradierten Ritualen nachzugehen, sind grob zwei Phänomene zu beobachten: Während die einen – zumeist Familienväter – den Tag der Bedeutung zuführen, die er zumindest dem Wortursprung nach innehat, suchen die anderen ganz bewusst die Flucht in Schein-Bastionen der Männlichkeit. Kurzum: Die einen verbringen den arbeitsfreien Tag mit Kindern und Familie, die anderen flüchten vor ihr und suchen ihresgleichen – unter bewusstem Ausschluss der Frauen.
Dabei stellt sich die Frage: Was macht gemeinschaftliches Biertrinken auf Heuwagen am Vormittag eigentlich männlich? Oder anders: Brauchen Männer wirklich symbolische Rituale, um sich ihrer Männlichkeit zu vergewissern?
Im “Grünen Männermanifest” haben vor einigen Wochen pro-feministisch enagagierte Männer bei den Grünen genau dieses tradierte männliche Rollenbild in Frage gestellt und gleichermaßen politische Weichenstellungen gefordert, die den “neuen”, emanzipierten Mann unterstützen sollen: von der Verwiklichung des Rechtes auf Teilzeitarbeit, über eine Reform des Sorge- und Umgangsrechtes, der Gesundheitsprävention bis hin zur Reform des Elterngeldes.
Am heutigen “Vatertag” erscheint dazu ein interessantes Themenspecial des Internet-Radiosenders detektor.fm, das sich mit Ursprung und Folgen pro-feministischer Männerpolitik auseinandersetzt. Wir Grüne bleiben am Thema dran!



Man kann nicht alles auf die feministische Schiene runterbrechen. Zum Vatertag treffe ich mich auch mal mit Freunden aus meiner Jugend, mit denen zusammen trinke ich ein Bier – wie damals – und es geht eher ums erinnern. Haben Frauen nicht auch ihre Frauennachmittage, -abende, -wochenenden, wo man mit der besten Freundin mal einige Stunden teilt? Das hat doch alles nichts mit isolieren und separieren zu tun.
Aus dem Männermanifest nehme ich einiges mit. Aber diese PR-Kapriolen um das Papier wieder zu promoten, finde ich unangemessen.
“Vatertag” an Christi Himmelfahrt? Es gibt noch ein weiteres Leben jenseits der Kirche:
http://www.darwin-jahr.de/e-day
Ergänzend dazu ein Interview mit Vätercoach Hans Georg Nelles iauf WDR5: “Väter sind flexibler”
http://www.wdr.de/themen/freizeit/brauchtum/vatertag_2010/interview.jhtml
Wichtig scheint mir dabei auch der Punkt, dass wenn Väter miterziehen, sie nicht ‘die Assistenten’ von Müttern sein sollen, sondern die Hauptakteure. Da müssen Mütter auch dazulernen und nicht anfangen, ihr Territorium zu verteidigen. Also ein Umlernen auf beiden Seiten.
Merkwürdig. Jetzt ist den Grünen doch gerade eben dieser feministische Unsinn bei den langanhaltenden Diskussionen um das bizarre “Männermanifest” extensiv um die Ohren gehauen worden und nun schon wieder so ein Zeug ? Schon wieder dieses Gerede von angeblichen “männlichen Ritualen” und wie der feministischen Standardphrasen mehr sind ? Hofft die AutorIn Sven Lehmann womöglich auf eine Wiederholung dieses “Publikumserfolges” mit mehr als 1000 Kommentaren ? Also, ein bisschen was sollte man schon aus der vorangegangenen, vernichtenden Kritik gelernt haben und die Menschen nicht mehr mit diesem antiquirten feministischen Zeug belästigen.
Tipp: Mal was gegen den sogenannten Equal-Pay-Day schreiben, der auf nichts als Falschinformationen und feministischer Volksverdummung beruht.
[Sven Lehmann]:
“Brauchen Männer wirklich symbolische Rituale, um sich ihrer Männlichkeit zu vergewissern?”
Brauchen die Grünen wirklich diese rituellen Männerbeschimpfungen, um sich ihrer linken Identität zu vergewissern ? Die verwendeten Formulierungen gehören zum Grundsortiment feministischer Folklore und werden in dieser oder leicht variierender Form Jahr um Jahr in feministischen Zirkeln und Blogs wiedergekäut. Besonders originell sind die Beiträge der AutorIn Lehmann jedenfalls nicht, es würde mich nicht wundern, wenn ganze Passagen einfach aus der Emma oder irgendeinem feministischen Blog abgeschrieben wären.
peinliche Männer-Selbst-Beschimpfung.
Anstelle als kastrierte AutorIN durchs Leben zu schlurfen solltest du dich lieber um die tatsächliche Diskriminierung der Männer kümmern:
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Vater 5000 Euro Strafe zahlen muss, wenn ich wissen will, ob das Kind von mir ist?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn mir das Vatersein verwehrt wird, weil die Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 2/3 aller Scheidungen von Frauen ausgehen und sich dies unter staatlicher Mithilfe von Männern finanzieren lassen können?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn sich Frauen ohne eigene Leistung sich meine Rentenansprüche aneignen können?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 6 Mrd. Euro Unterhaltstransfer wegen Abzock-Scheidung von Männern zu Frauen stattfinden?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 200 Mrd. Euro Transferleistungen von Männern zu Frauen stattfinden (Renten, Krankenkassen, Wehrdienst, Ersatzdienst, Pflegeversicherung, Steuern etc.?
- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?
PS:
Es gibt keine supernetten Feministinnen, nur Agentinnen zum femininen Vorteil:
Die Rechte werden den Frauen zugeschlagen, die Pflichten den Männern, das ist die von Feministinnen herbeigeführte Geschlechter”gerechtigkeit”.
…und gleichermaßen politische Weichenstellungen gefordert, die den “neuen”, emanzipierten Mann unterstützen sollen…
Emanzipiert? Werte Grünninen: Denkt mal nach. Ein Mann ist in der Hauptsache “Unabhängig”. Erst, wenn er in Deutschland ein Kind gezeugt hat, begibt er sich in eine fast lebenslange Knechtschaft zum unwohle aller, mit Ausnahme der Frau…
Hey, Ihr seid ja richtig toll.
Und wenn Ihr dieses feministische,jahrzente anhaltende Hirnvergiftung so gutheißt, könnt Ihr ja nun eine Flasche Sekt köpfen (postum zum Vatertag, ist klar)…
Seht euch mal den Kachelmann an, dass ist (oder vielleicht war) doch einer von “Euch”?!
Aber die bloße Behauptung einer Frau reicht aus, um eine Existens, ja das Leben zu vernichten.
Seid Ihr “männlichen Feministen” euch eigentlich bewußt, dass Ihr zumindest mittelbar, als Unterstützer diesen himmelschreienden Unrechts, zu einem gewissenteil verantwortlich für zahllose zerstörte Familien, Kinder, Väter seid?
Könnt Ihr damit ruhig schlafen?
Und wofür? Hinterfragt Ihr diesen feministische Blödsinn mal?
23% weniger Gehalt? Blödsinn
Gläserne Decke? Blödsinn
Gewalt ist männlich? Blödsinn
Man(n) soll auch Macht abgeben?! Blödsinn (habt ihr welche? ich habe keine?->wie die grosse Masse aller Frauen und Männer, ich sehe nur haufenweise Väter und Kinder ins verderben laufen)
und und und….
Aber ich glaube nicht, dass Ihr wirklich so naiv seid, dass Ihr das Ihr daran wirklich glaubt?!
Also veröffentlicht mal die wahren Gründe, warum die Grünen so an der Vernichtung der (familieren) Gesellschaft arbeitet.
Puh, ist das spießig. Was stört Lehmann denn, wenn Väter einmal pro Jahr zusammen einen heben gehen? Die gleichen Väter, die das ganze Jahr über arbeiten gehen, Überstunden schieben, den Großteil des Familieneinkommens erwirtschaften, im Zuge der Familiengründung ihr Freizeitverhalten von Freunden auf die Famile verlagert haben. Haben Frauen nicht auch Tage mit Prosecco und Freundinnen oder Kaffeeklatsch ohne Kinder und Mann? Mensch, Lehmann – ein bißchen mehr Toleranz gegenüber den Männern könntest Du dir schon angewöhnen. In etwa die gleiche Toleranz, die Du anscheinend vorauseilend jeder Frau entgegenbringst. Menschenrechte sind unteilbar – anscheinend ein Gedanke, der gerade sich progressiv gebenden Männern besonders schwer fällt.
Was mich in letzter Zeit immer wieder sauer aufstößt ist die grundsätzliche Abwertung der Tradition. Hier wird alles, was nicht feminisiert wird als überholt und gesellschaftsschädlich hingestellt. Aber ist es nicht eigentlich anders herum? Traditionen halten eine Gesellschaft überhaupt am laufen. Traditionen haben sich in langer Zeit entwickelt und gefestigt. Sie waren überlebenswichtig. Diese komplett abzuschaffen zeigt die Richtung, in die uns die Femis treiben wollen. Ziel ist die Zerstörung der Gesellschaft mit Folgen, die noch gar nicht abzusehen sind. Erste zögerliche Anzeichen sind z.B. Amokläufe und das Tottreten von Menschen, die nicht die selbe Meionung haben. Herzlichen Glückwunsch Alice und Anhang, man wird euch irgendwann im selben Atemzug mit Stalin und Hitler nennen. Was für ein Vermächtnis.
“bewußtem Ausschluß der Frauen”
Frauen-Fitness, Frauensauna, Frauenbuchladen, Frauencafe usw.usf.
Nur ein paar Wochen nachdem die Grünen gerade wieder unter Ausschluß der Männer eine “Bundesfrauenkonferenz” abgehalten haben ist dieses Gejammere über den Vatertag schon merkwürdig.
Und nochmals: Ihr “Männer-manifestlerinnen” wollt, wie Ihr schreibt, Macht abgeben? Kein Problem: Trennt Euch von Euren Mandaten in Bundes- und Landtag!
Die Frauen brauchen Eure Hilfe nämlich nicht und den Männern fallt Ihr Feiglinge nur in den Rücken.
AutorIn Lehmenn: jetzt mal ehrlich.
Das Ding haben euch doch eure tonangebenden, euch “Männer” total beherrschenden GrünIen Damen ausgearbeitet.
Solchen Stuss schreibt kein Mann!
Der Herrentag sollte min. eine Herrenwoche werden. Ein Tag reicht wirklich nur aus sich auf Heuwagen zu besaufen um mal diesem ganzen Feminismus und Weiblichkeitswahn Gedöns zu entkommen. In einer Woche könnte man viel produktiver sein sich seiner Männlichkeit zu vergewissern.
Ach ja, Grüne und Männer, eine schwierige Melange! Vieleicht reicht in diesem Falle schon ein wenig Toleranz. Diese Herrentags-Bier-Bollerwagen Nummer ist auch nicht gerade mein Style, allein schon ,weil ich keinen Alkohol trinke. Aber Vorlieben sind eben verschieden.
Für mich ist es z. B. das Schönste in Musikläden rumzuhängen und Gitarren zu testen. Was tun denn grüne Männer, wenn sie Spaß haben wollen? Shoppen gehen? Mit Freunden Proseccochen trinken?
Nur ein paar Bemerkungen:
1. Ich habe nie eineN grüneN PolitikerIn widersprechen hören, wenn in den Medien rauf und runter von Y-Chromosom-Krüppeln geschrieben wurde.
2. Ich habe schon gelebt, als die Grünen entstanden sind, damals aus Initiativen, die Natur zu bewahren. Dass hier ausgerechnet die menschliche Natur ausgeklammert werden soll, finde ich äußerst ungrün.
3. Ich bin international als Fußballer auch sehr erfolgreich. In meiner Feierabendmannschaft in USA habe ich mehr Tore geschossen als Olli Kahn, Jens Lehmann und Silke Rottenberg in allen Länderspielen zusammen.
4. Die Grünen haben in 7 Jahren Regierungsbeteiligung weder den Männergesundheitsbericht auf den Weg gebracht, noch die Abschaffung der Wehrpflicht einer willkürlich ausgewählten Teilmenge der Menschen.
5. Mir ist kein Fall bekannt, dass bei einem grünen Frauenvotum eine Frau mit Bart und Penis mitgestimmt hat.
6. KeinE grüneR PolitikerIn hat meiner Frau jemals beigebracht, dass ihr Mann nicht länger Macho sein soll.
Also was soll die Mannifesteschreiberei? Ran an die Puschen, ihr AutorInnen!
“Im “Grünen Männermanifest” haben vor einigen Wochen pro-feministisch enagagierte Männer bei den Grünen genau dieses tradierte männliche Rollenbild in Frage gestellt und gleichermaßen politische Weichenstellungen gefordert, die den “neuen”, emanzipierten Mann unterstützen sollen: von der Verwiklichung des Rechtes auf Teilzeitarbeit, über eine Reform des Sorge- und Umgangsrechtes, der Gesundheitsprävention bis hin zur Reform des Elterngeldes.”
Sorry, aber habt Ihr Euer eigenes Pudelfest nicht gelesen?
Wo steht da was von Umgangs- oder gar Sorgerecht???
In dem Pamphlet welches Ihr anmassend Manifest nennt steht da jedenfalls nichts von.
Im Gegenteil! Ihr erinnert Euch: “Männer gebt Macht ab!”. Und wie Euch Eure feministischen Freundinnen sicher erklären werden bedeutet mehr Umgangs- und Sorgerecht NOCH mehr Macht für Männer.
Bemerkt Ihr Eure eigenen Lügen eigentlich noch oder ist das so eine Art Selbstverarschung welche GRÜNE MÄNNERINNEN (Achtung Binnen-I) nötig haben?
“bewußtem Ausschluss der Frauen”
Frauenförderungsprogramme, Frauenquote, Frauenbeauftragte, Frauenparkplätze, Frauennachttaxi, Frauenhäuser, Frauenforschung, FrauenMentoring-Programm Frauengesundheitszentren, Frauennetzwerke, Frauennotrufe Frauenministerium zeugen davon. Männliche Äquivalente fehlen.
Es wäre besser, die Debatte über gleiche Männerechte in allen anderen Parteien zu führen – denn gerade die Grünen sind in Sachen Männerrechte, Privilegienabbau und Gleichberechtigung so kompetent wie ein Fisch ohne Fahrrad, und die zahnlose Truppe die das “Manifest” unterschrieben hat, will die Schieflage in der Gesellschaft zum Zwecke der Zerstörung der Familienstrukturen nur weiter ausbauen. Grüne Politikerinnen brüsten sich seit Langem stolz mit ihrem Alleinerziehenden-Status…
Der Satz “Auch Männer haben Rechte” löst bei den Grünen allenfalls Gelächter aus und die Reaktion des Herrn Künast auf das Männermanifest haben wir in dem netten Video ja gesehen – so redet man allenfalls mit unartigen Kleinkindern oder mit dem politischen Gegner..also nicht mal als “Feministen” haben sie Rückhalt bei ihren Chefinnen!
@Icke, Sie schreiben:
“Hier wird alles, was nicht feminisiert wird als überholt und gesellschaftsschädlich hingestellt.
Ziel ist die Zerstörung der Gesellschaft mit Folgen, die noch gar nicht abzusehen sind.”
Vielleicht sollte man den Chinesen den Feminismus aufdrängen? Die haben trotz langer Ein-Kind-Politik eine Geburtenrate von über 16/1000 Einwohner, wir in Deutschland nur 9,35/1000 !
Der Feminismus könnte erfolgreich und nachhaltig deren Familien zerstören, den Menschen viel Lebenszeit und-Energie stehlen für die langatmigen Rosenkriege, es werden Firmen wegen Scheidungsfolgen geschlossen und jeder zweite Zivilprozeß mit dem Familienrecht zu tun haben. Wissenschaft und Wirtschaft werden runtergehen, weil vom Kindergarten bis zum Vorstandsposten nicht die Besten sondern die mit dem politisch korrekten “gender” ge- und befördert werden.
Genau das sind nämlich die Folgen des Feminismus in Deutschland. Natürlich feiern das jene grünen Männchen sogar als “Erfolg”, die sich ihren gutbezahlten Platz im System gesichert haben.
Ich muß mich korrigieren: Die Chinesen haben eine Geburtenrate von 14 (mit steigender Tendenz), die deutschen 8,18 (mit sinkender Tendenz).
“Reform des Sorgerechts” ist ein ziemlicherZynismus, zumal Grün ja die Deutsche Vorreiterrolle in puncto reaktionäres Familienrecht bewahren will und Menschenrechte an die Erfüllung von Wohlverhaltensregeln knüpfen möchte.
Ansonsten wäre die Frage zu stellen, warum manche Politiker immer in einen klerikalen bzw. evangelikalen Bessermensch-Duktus verfallen müssen, sobald sie eine Möglichkeit sehen sich von “Unterschichten” abzugrenzen, und ob Scheinbastionen längst überkommener Deutscher Bürgerlichkeit notwendig sind um inhaltsarme Politiker auf ihrem Stuhl zu halten.
Gut, dass ich die Piraten gewählt habe. Und viele, eher links ausgerichtete Wähler taten mir gleich. So konnten wir verhindern, dass Rot-Grün wieder die Macht erhält und damit der staatlich sanktionierte Feminismus Wiederauferstehung feiert. Liebe GrünnInnen, Euer Volker Beck scheint es geahnt zu haben und schmollt mit mir (uns). Das gefällt mir und ist die Quittung für eine männerdiskriminierende sexistische Politik. Und wenn ich den brav grünpolitisch korrekten Artikel oben lese, weiss ich, dass ich richtig gehandelt. habe. Ihr lieben grünen MÄnnchen: das ist auch Euer Verdienst.
Schöner Artikel. Gleich einen Tag nach Vatertag bin ich mit ein paar Freunden nach Malle geflogen, und wir haben alles gegeben.
Was regen Sie sich auf, Frank?
Das ist doch alles nicht neu. Wenn es 1928 Internet gegeben hätte, dann hätten die Jungs vom Windthorstbund ein ähnlich moralinsaures Pamhlet wider die Untugend des gemeinschaftlichen Biertrinkens auf Heuwagen am Vormittag des Christi Himmelfahrt gepostet.
Die “Guten” gingen damals vormittags in die Kirche und verbrachten den Nachmittag mit Familie und Kindern.
Die Kirche hat man halt durch die antisexistische Männergruppe ersetzt.
@all
Hollstein-Interview unter: http://detektor.fm/kultur/maennlichkeit-in-der-krise/
“Männlichkeit in der Krise”. Aber nur bei “Manifestlern” die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.
Was die Autoren so empathisch fordern, können sie doch längst praktizieren. Im öffentlichen Dienst ist sogar jahrelange Teilzeit machbar, wie ich sie ausführe. Nur ist man dann karriereseitig schnell im Aus, auch zur Freude vollzeittätiger Frauen. Die innergrüne Frauenquote sorgt dafür, dass immer schon eine Frau dran ist, wenn Mandate o. ä. zu vergeben sind, selbst auf kommunaler Ebene. Um die restlichen Plätzen drängeln sich Heerscharen von Männern. So kenne ich es seit zwanzig Jahren. Eine Forderung fehlt aber im Manifest: die Quote an das Mitgliederverhältnis koppeln. Dann kann nicht mehr eine Minderheit von kaum 30 Prozent die Hälfte der Posten okkupieren. Zeit für eine innergrüne Teaparty: kein Beitrag mehr ohne gleiche Partizipationsrechte.
Bernward Credo, Erfurt
bernward.credo@gmx.de
So, und jetzt noch zum Abschluss: Ich habe immer grün gewählt, weil ich gegen die Wehrpflicht bin. Und wer setzt die jetzt aus: Ein stockkonservativer fränkischer Baron. Dass ihr euch nicht schämt, ihr grünen Waschlappen… Wir haben eine Frauenbauftragte, damit kinderlose Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden. Und mit welcher Begründung? Weil sie als Kind von ihrer Mutter (!) weniger Taschengeld bekommen hat als ihr Bruder (so sagt sie das). Ich ich bin ein Jahr lang als Zivi als billige Arbeitskraft missbraucht worden, während meine Kollegin schon gut Geld verdient hat. Aber das interessiert niemanden. Das ist reine Verarsche. Und: Ich mache gern einen drauf mit meinen Kumpels. Punkt.