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	<description>Der Grüne Blog aus Nordrhein-Westfalen</description>
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		<title>GrünBlog</title>
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		<title>Oh weh: R&#252;ttgers geht, Berger bleibt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Berger]]></category>
		<category><![CDATA[CDU NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[Normalerweise verlassen die Ratten ja als Erste das sinkende Schiff. Nicht so Boris Berger, der sich als Berater von J&#252;rgen R&#252;ttgers nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Der Mann, der die SPD systematisch mit Videokameras bespitzeln lie&#223; und Hannelore Kraft im Wahlkampf „mal eins auf die Omme“ geben wollte, wird jetzt in ein unbefristetes Dienstverh&#228;ltnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise verlassen die Ratten ja als Erste das sinkende Schiff. Nicht so Boris Berger, der sich als Berater von J&#252;rgen R&#252;ttgers nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Der Mann, der die SPD systematisch mit Videokameras bespitzeln lie&#223; und Hannelore Kraft im Wahlkampf „mal eins auf die Omme“ geben wollte, wird jetzt in ein unbefristetes Dienstverh&#228;ltnis &#252;bernommen – als Abteilungsleiter in der D&#252;sseldorfer Staatskanzlei, in der wohl bald Hannelore Kraft ein- und ausgeht.</p>
<p>Von gutem politischen Stil verstehen die CDU-M&#228;nner auf F&#252;hrungsebene ja sowieso schon wenig &#8211; daf&#252;r um so mehr vom Sch&#246;nreden. Wen wundert’s da, dass R&#252;ttgers auch f&#252;r diese zweifelhafte Personalentscheidung sofort eine Erkl&#228;rung parat hat: Es ginge &#252;berhaupt nicht um eine Bef&#246;rderung, sondern eine Entfristung der befristeten Stelle. Die Regierung m&#252;sse Rechtsanspr&#252;che ihrer Mitarbeiter ber&#252;cksichtigen und h&#228;tte eine F&#252;rsorgepflicht f&#252;r die Besch&#228;ftigten der Staatskanzlei. Komisch, dieses pl&#246;tzliche Verantwortungsbewusstsein in Arbeitnehmerfragen. Dabei h&#228;tte der kleine J&#252;rgen im Fach Arbeitnehmerrechte nie ein Flei&#223;sternchen bekommen.</p>
<p>Ob rechtlich wasserdicht oder nicht – es schreit nach Vetternwirtschaft, wenn ausgerechnet kurz vor Abdanken des Ministerpr&#228;sidenten ein enger Vertrauter in den sicheren Rentenhafen gelotst wird. Zumal es in dieser Position eines Menschens mit Format bedarf. Was sich Berger so alles erlaubt hat, l&#228;sst weder auf einen gefestigten Charakter noch auf ernstzunehmende F&#252;hrungsqualit&#228;ten schlie&#223;en.</p>
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		<title>Pressekonferenz zur Minderheitsregierung in NRW</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheitsregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressekonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvia Löhrmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie in diversen Medien per Eilmeldung zu lesen ist, l&#228;sst sich die SPD in NRW nun doch auf eine Rot-Gr&#252;ne Minderheitsregierung in NRW ein. Dies hatten auch nochmal unsere Landesvorsitzenden Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke am Vormittag gefordert, als Sie auf einer Pressekonferenz den kommenden Landesparteitag vorgestellt haben. Um 15:30 Uhr soll im Landtag deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,701274,00.html">diversen Medien per Eilmeldung zu lesen ist</a>, l&#228;sst sich die SPD in NRW nun doch auf eine Rot-Gr&#252;ne Minderheitsregierung in NRW ein. <a href="http://neuss2010.gruene-ldk.de/2010/06/17/pressekonferenz-zur-ldk/">Dies hatten auch nochmal unsere Landesvorsitzenden Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke am Vormittag gefordert</a>, als Sie auf einer Pressekonferenz den kommenden Landesparteitag vorgestellt haben. Um 15:30 Uhr soll im Landtag deshalb eine gemeinsame Pressekonferenz von Hannelore Kraft und Sylvia L&#246;hrmann stattfinden.</p>
<p>Wir haben die Pressekonferenz der beiden Spitzenkandidatinnen live begleitet (siehe unten). <a href="http://qik.com/gruenenrw/videos">Dabei haben wir auch einen Echtzeit-Videostream angeboten, die Videos findet ihr hier</a>. Ein Video in besserer Qualit&#228;t ist gerade in Arbeit und in K&#252;rze verf&#252;gbar.</p>
<p>Update: <a href="http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/rot-gruene-minderheitsregierung-in-nrw.html">Das vollst&#228;ndige Video der Pressekonferenz ist jetzt online</a>.</p>
<p><span id="more-1297"></span></p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=534bc56eae/height=550/width=450" scrolling="no" height="550px" width="450px" frameBorder="0" allowTransparency="true" ><a href="http://www.coveritlive.com/mobile.php/option=com_mobile/task=viewaltcast/altcast_code=534bc56eae" >Pressekonferenz von Sylvia L&#246;hrmann und Hannelore Kraft zur Minderheitsregierung in NRW</a></iframe></p>
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		<title>Minderheitsregierung jetzt!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal w&#252;rde man den Leuten gerne in den Kopf gucken &#8211; aktuell in den von Hannelore Kraft. Nachdem die Grande Dame der NRW-SPD mal eben entschieden hat mit niemandem zu koalieren, sitzen R&#252;ttgers und Pinkwart weiterhin am Kabinettstisch und k&#246;nnen sich im Bundesrat munter austoben. Weiter geht&#8217;s mit der ungerechten Sozialpolitik und der aggressiven Atompolitik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal w&#252;rde man den Leuten gerne in den Kopf gucken &#8211; aktuell in den von Hannelore Kraft. Nachdem die Grande Dame der NRW-SPD mal eben entschieden hat mit niemandem zu koalieren, sitzen R&#252;ttgers und Pinkwart weiterhin am Kabinettstisch und k&#246;nnen sich im Bundesrat munter austoben. Weiter geht&#8217;s mit der ungerechten Sozialpolitik und der aggressiven Atompolitik von Schwarz-Gelb?</p>
<p>Nicht unbedingt. Eigentlich ist der Fall klar und ein Ausweg winkt: Die Bildung einer Minderheitsregierung, damit die Regierung R&#252;ttgers endlich aus dem Amt geworfen wird. <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Gruene-werben-bei-SPD-fuer-Minderheitsregierung-id3100794.html">Im WAZ-Interview erkl&#228;ren Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke, warum dieser Weg nun angezeigt w&#228;re</a>.</p>
<p>Die W&#228;hler wollten zum einen den Politikwechsel in NRW, zum anderen auch den im Bund. Wir d&#252;rfen die schwarz-gelbe Landesregierung also nicht einfach weitermachen lassen. Neuwahlen sind ebenfalls keine gute Option. Denn den W&#228;hler so lange zur Urne zu schicken bis es passt &#8211; das ist Mist.</p>
<p>Nun ist also wieder mal die SPD am Zuge &#8211; sie muss sich auf das Machbare besinnen und gemeinsam mit den Gr&#252;nen beraten, wie eine Minderheitsregierung konkret aussehen kann. Nur so erreichen wir den lang ersehnten Politikwechsel in NRW und im Bund.</p>
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		<title>Ressourceneffizienz &#8211; die Hemmnisse in der Arbeitswelt</title>
		<link>http://blog.gruene-nrw.de/2010/06/02/ressourceneffizienz-die-hemmnisse-in-der-arbeitswelt/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft, Energie, Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourceneffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Diplom-Kauffrau Kirsten Reinhardt, Gr&#252;nes Mitglied des K&#246;lner Rates Auch wenn viel &#252;ber Umweltschutz und Ressourceneffizienz gesprochen wird, fallen die Erfolge eher mager aus. In sehr vielen mittelst&#228;ndischen, aber auch gro&#223;en Betrieben werden die Chancen einer ressourceneffizienten Prozessoptimierung nicht ausgereizt. J&#252;rgen Hoffmann vom Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt die Hemmnisse und die m&#246;glichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von <a href="http://www.kirsten-reinhardt.de/">Diplom-Kauffrau Kirsten Reinhardt</a>, Gr&#252;nes  Mitglied des K&#246;lner Rates</em></p>
<p>Auch wenn viel &#252;ber Umweltschutz und Ressourceneffizienz gesprochen  wird, fallen die Erfolge eher mager aus. In sehr vielen  mittelst&#228;ndischen, aber auch gro&#223;en Betrieben werden die Chancen einer  ressourceneffizienten Prozessoptimierung nicht ausgereizt. J&#252;rgen  Hoffmann vom Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt die  Hemmnisse und die m&#246;glichen L&#246;sungsans&#228;tze auf.</p>
<p>Die Chancen ressourceneffizienten Handelns und Umweltschutz sind  bekannt. Zahlreiche Projekte wurden schon von Bundes- und  Landesministerien f&#252;r Wirtschaft und Umwelt  ins Leben gerufen, um die  Wirtschaft beratend und finanziell zu unterst&#252;tzen, beispielweise durch  die Deutsche Materialeffizienzagentur (demea), den Effizienzagenturen  oder den KfW-Programmen. Auch die Arbeitnehmerinitiativen werden z.B.  durch Projekte der Gewerkschaften, IG Metall und andere sowie durch das   Projekt KoReBB (Kooperationsprojekt Ressourceneffizienz f&#252;r  Besch&#228;ftigte und Betriebsr&#228;te) des DGB Bildungswerk gef&#246;rdert.</p>
<p>Der  Grund liegt auf der Hand: Wer Material und Energie effizienter einsetzt  spart unmittelbar Kosten und senkt die CO2 Bilanz. Laut einem aktuellen  Ergebnis der demea aus den bisherigen Potenzialanalysen liegt das  durchschnittliche Einsparpotenzial bei 220.000 Euro pro Unternehmen und  Jahr. Das hei&#223;t, Unternehmen k&#246;nnen Kosten in H&#246;he von durchschnittlich  2,5 Prozent ihres Umsatzes einsparen. Das gro&#223;e Einsparpotenzial erkl&#228;rt  sich daraus, dass im produzierenden Gewerbe Material- und Energiekosten  mit &#252;ber 50 Prozent den gr&#246;&#223;ten Kostenblock darstellen, weit vor den  Personalkosten mit knapp 20 Prozent (basierend auf Daten des  statistischen Bundesamt 2008).</p>
<p>Ein Blick auf die Produktivit&#228;t bringt es  auf den Punkt: Seit den 60er Jahren ist die Materialproduktivit&#228;t nur  um den Faktor 2 und die Energieproduktivit&#228;t sogar nur um 1,5 gestiegen.  Die Arbeitsproduktivit&#228;t wuchs dagegen um den Faktor 4. Die Prognosen  lauten: Unternehmen aus Industrie und Gewerbe k&#246;nnten den  Energieverbrauch innerhalb der kommenden Jahre um bis zu 20 Prozent  senken – und das ohne Einbu&#223;en an der Produktivit&#228;t.</p>
<p><strong>Wie kann Nachhaltigkeit gelebt werden?</strong></p>
<p>Aus Sicht von Betriebsr&#228;ten, Personalr&#228;ten und  Mitarbeitervertretungen arbeiten erst in 65 Prozent der Betriebe  strategisch daran, um einen kosteng&#252;nstigen Einkauf von Energie und  Ressourcen zu realisieren, erst in 36 Prozent arbeiten die Betriebe  systematisch daran, die Produktionsmittel energieeffizienter  umzustellen. Das sind Ergebnisse einer k&#252;rzlich bei Akteuren in der DGB  Region Ostwestfalen-Lippe durchgef&#252;hrten Umfrage, die von der TBS NRW in  Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk und dem Projekt KoReBB  durchgef&#252;hrt wurde.</p>
<p>An welchen Schrauben muss man drehen, damit  Umweltschutz mit einer gr&#246;&#223;eren Akzeptanz und damit Nachhaltigkeit  gelebt wird? Wo sind die Probleme und Zielkonflikte zwischen Betriebsrat  und Besch&#228;ftigten, Umweltbeauftragten und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung? J&#252;rgen  Hoffmann, Leiter des Kompetenzzentrums Betrieblicher Umweltschutz,  Umweltpolitik und Nachhaltige Entwicklung des DGB Bildungswerk e.V.,  D&#252;sseldorf, lokalisiert vier Problemebereiche.</p>
<p><strong>1.	Fachliche Probleme</strong></p>
<p>Diese resultieren haupts&#228;chlich aus den zahlreichen und hochkomplexen  Rechtsvorschriften des Ordnungs- und Umweltrechtes, zum anderen aus  pers&#246;nlichen Qualifizierungsdefiziten. Ein Beispiel: Ist eine Anlage im  produzierenden Gewerbe nicht mehr ausreichend, muss entschieden werden,  ob eine neue Anlage angeschafft wird oder ob die alte ausgeweitet wird.  Beides macht aufgrund von Umweltauflagen ggf. Genehmigungsverfahren  notwendig, die bis zu f&#252;nf Jahren dauern k&#246;nnen.</p>
<p>Der Betriebsrat ist  &#252;ber den § 89.2 Betriebsverfassungsgesetz dazu aufgefordert bei der  Entscheidung mitzuwirken. Voraussetzung ist die fachliche Qualifikation  des Betriebsrates, um die Nachhaltigkeit in Sachen Umwelt und Energie,  Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnung sowie zuk&#252;nftige  Arbeitsplatzbedingungen und -sicherung beurteilen zu k&#246;nnen.</p>
<p>L&#246;sungsans&#228;tze: „Aufgabe ist erstens, dass sich der  Betriebsrat innerhalb des langen Planungs-Zeitfensters &#252;berhaupt mit der  Umwelt-Problematik im Vorlauf auseinandersetzt und gegebenenfalls auch  weitere sinnvolle Ma&#223;nahmen beim Anlagenbau einfordert – beispielsweise  Regenwassernutzung oder alternative Dachnutzungen vorschl&#228;gt.</p>
<p>Zweitens  kann es f&#252;r den Betriebsrat aufgrund der Konzentration der Aufgaben  sinnvoll sein, sich in Form von Qualifizierungsma&#223;nahmen zu  Umweltexperten weiterzubilden, um sich produktiv und bereits in der  Planungsphase an technischen Effizienzverbesserungsprojekten zu  beteiligen“, erkl&#228;rt J&#252;rgen Hoffmann.</p>
<p><strong>2.	Organisatorische Probleme</strong></p>
<p>Umweltbeauftragte stellen im verarbeitenden und produzierenden  Gewerbe das Bindeglied zwischen Gesch&#228;ftsf&#252;hrung und Belegschaft dar.  „Die Realit&#228;t zeigt aber, dass sich Umweltbeauftragte aufgrund  mangelnder Kompetenzzuschreibung im Bereich der Produktions- oder  Anlagenplanung oft in einer isolierten statt in einer integrativen  Situation befinden“, wei&#223; Hoffmann. Eine angemessene innerbetriebliche  Informationspolitik, die Barrieren abbaut, ist kaum m&#246;glich.</p>
<p>Ein  weiteres Hemmnis stellen die langen Genehmigungsverfahren dar – der  Betriebsrat m&#252;sste sich fr&#252;hzeitig fachlich in Kooperation und/oder  R&#252;cksprache mit dem betrieblichen  Umwelt-/Energie-/Nachhaltigkeitsbeauftragten einbringen und permanent  informiert sein. Nur so ist zeitgerechtes Handeln m&#246;glich &#8211; dazu bedarf  es einer gegenseitigen Anerkennung vor den jeweils unterschiedlichen  fachlichen und betriebsorganisatorischen Hintergr&#252;nden.</p>
<p>Letztlich ist  auch der Beauftragte durch den Betriebsrat in Bereichen des  Arbeitsrechts mit vertreten, ebenso wie der Betriebsrat und die  Besch&#228;ftigten von den im Unternehmen umgesetzten Umweltschutzaspekten  profitieren.</p>
<p>L&#246;sungsans&#228;tze: „Erhebliche Verbesserungen der  Material- und Energieeffizienz lassen sich nur durch eine starke  Einbeziehung von Besch&#228;ftigten erzielen &#8211;  diese kennen Ihren  Arbeitsplatz am besten! Das erkl&#228;rte Ziel ist, das Betriebsrat,  Umweltbeauftragte und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung gemeinsam erfolgreiche Strategien  f&#252;r eine effizientere Ressourcennutzung entwickeln“, so der Leiter des  Kompetenzzentrums.</p>
<p><strong>3.	Monet&#228;re Probleme</strong></p>
<p>Neben dem Verlust des Arbeitsplatzes sind auch finanzielle  Einschnitte in der Belegschaft wenig erw&#252;nscht. Beispiel: der Umbau  einer Sandstrahlkabine f&#252;r Stahlbearbeitung im Rahmen einer Umwelt- und  Arbeitsschutzma&#223;nahme bedeutet m&#246;glicherweise, dass f&#252;r die  Besch&#228;ftigten  Zulagen wegfallen.</p>
<p>Gegen die Neuanschaffung der Anlage  aufgrund von Umweltschutzauflagen besteht aufgrund pers&#246;nlicher  Nachteile im Einkommen daher oftmals Widerstand trotz m&#246;glicher  allgemeiner Verbesserung des Umwelt- und Arbeitsschutzes.</p>
<p>L&#246;sungsans&#228;tze: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten  sich klar dar&#252;ber sein, dass steigende Energie- und Rohstoffpreise  Arbeitspl&#228;tze gef&#228;hrden. Damit sichern zukunftsf&#228;hige Anlagen die  Wettbewerbsf&#228;higkeit und somit auch Arbeitspl&#228;tze. Gemeinsam mit der  effizienten Nutzung von Materialien und Energie k&#246;nnen Unternehmen  Kosten sparen, dadurch Arbeitspl&#228;tze sichern und gleichzeitig einen  Beitrag zur Schonung der Umwelt und zur Bew&#228;ltigung des Klimawandels  leisten.</p>
<p><strong>4.	Psychologische Probleme</strong></p>
<p>Jede Ver&#228;nderung im Betrieb l&#246;st bei den meisten Menschen  Verunsicherungen, Bef&#252;rchtungen und &#196;ngste vor personellen Auswirkungen  und pers&#246;nlichen Einschnitten aus. Verst&#228;ndlich: in Zeiten von  Massenarbeitslosigkeit f&#252;hren viele Ma&#223;nahmen zur Rationalisierung,  sprich Arbeitsplatzverlust.</p>
<p>Gerade wenn es sich um neue Arbeitsinhalte  oder -aufgaben handelt – die Erfahrung zeigt, dass die Verweigerungsrate  hoch ist. Aber, die Krise zeigt es deutlich, zur Schaffung  zukunftsf&#228;higer Arbeitspl&#228;tze ist die &#246;kologische Modernisierung  notwendig.</p>
<p>L&#246;sungsans&#228;tze: „Betriebsr&#228;te haben nach dem  Betriebsverfassungsgesetz die M&#246;glichkeit, Einfluss auf die Gestaltung  von Produktionsprozessen zu nehmen und sollten mehr Verantwortung auch  im Umweltschutz &#252;bernehmen.“ J&#252;rgen Hoffmann weiter. „Dadurch er&#246;ffnet  sich die Chance, Ressourceneffizienz st&#228;rker im Sinne der Arbeitnehmer  zu gestalten und als Beitrag zur Standort- und Besch&#228;ftigungssicherung  zu kommunizieren&#8221;. Wichtige Voraussetzung ist, die Besch&#228;ftigten zu  beteiligen und zu motivieren, um Arbeitsalltag und Prozesse  ressourceneffizienter zu gestalten. Das macht einen Wandel der  Unternehmenskultur notwendig.“</p>
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		<title>R&#252;cktrittshorst &#8211; Der Bundespr&#228;sident tritt zur&#252;ck</title>
		<link>http://blog.gruene-nrw.de/2010/05/31/ruecktrittshorst-der-bundespraesident-tritt-zurueck/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist der Anfang vom Ende von Schwarz-Gelb im Bund: Heute Vormittag erkl&#228;rte Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler, dass er mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zur&#252;ck trete. In einem Interview nach seinem Afghanistan-Besuch sprach K&#246;hler &#252;ber den Zusammenhang von Milit&#228;reins&#228;tzen und freien Handelswegen – eine imperialistische Sichtweise, die an der Rechtm&#228;&#223;igkeit des Einsatzes zweifeln lassen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das  ist der Anfang vom Ende von Schwarz-Gelb im Bund: Heute Vormittag erkl&#228;rte Bundespr&#228;sident Horst  K&#246;hler, dass er mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zur&#252;ck trete. <a href="http://www.dradio.de/aktuell/1191138/">In einem  Interview nach seinem Afghanistan-Besuch sprach K&#246;hler &#252;ber den Zusammenhang von Milit&#228;reins&#228;tzen und freien Handelswegen</a> – eine imperialistische Sichtweise, die an der Rechtm&#228;&#223;igkeit des Einsatzes zweifeln lassen  kann. Den R&#252;cktritt erkl&#228;rte K&#246;hler mit seiner Einsch&#228;tzung, die Kritik an seinen Aussagen  lie&#223;en den notwendigen Respekt f&#252;r sein Amt vermissen und h&#228;tte es nachhaltig besch&#228;digt.</p>
<p>K&#246;hler vertrat inm besagten Interview als Bundespr&#228;sident von Union und FDP eine Politik, die keine Mehrheit mehr  in Deutschland hat. Schwarz-Gelb in NRW ist bereits abgew&#228;hlt. Mit dem  R&#252;cktritt K&#246;hlers wird es f&#252;r Kanzlerin Merkel immer einsamer in der schwarz-gelben  Koalition in Berlin. K&#246;hler war gerade in seiner zweiten Amtszeit ein gl&#252;ckloser  und profilloser Bundespr&#228;sident. Davon zeugen auch die &#246;ffentlich  gewordenen, hausinternen Probleme im Bundespr&#228;sidialamt. Dass K&#246;hler wegen seiner umstrittenen Afghanistan-&#196;u&#223;erung zur&#252;cktritt, ist nur konsequent, da  sie offensichtlich keine Unterst&#252;tzung in der Bev&#246;lkerung fand.</p>
<p>Nun  verlangt unser Grundgesetz, dass innerhalb von 30 Tagen ein neuer Bundespr&#228;sident oder eine neue Bundespr&#228;sidentin gew&#228;hlt wird. Noch steht kein Kandidat fest, doch  schreibt das Gesetz vor: der oder die KandidatIn muss mindestens 40 Jahre alt  sein und die deutsche Staatsb&#252;rgerschaft besitzen. Gew&#228;hlt wird der Bundespr&#228;sident von der Bundesversammlung &#8211; deren Zusammensetzung ber&#252;cksichtigt bereits die Landtagswahl 2010 in NRW. <a href="http://www.wahlrecht.de/lexikon/bundesversammlung.html">Schwarz-Gelb verf&#252;gt hier trotzdem &#252;ber eine Mehrheit</a>.</p>
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		<title>&#8220;Uns geht es auch in Zukunft um einen tief greifenden Politikwechsel!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Landesvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[LDK]]></category>
		<category><![CDATA[nrw]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 19. Juni 2010 wird auf der Landesdelegiertenkonferenz in Neuss der neue Landesvorstand der NRW-Gr&#252;nen gew&#228;hlt. Ich bewerbe mich um das Amt des Landesvorsitzenden und stelle hier im Blog meine Ideen vor: Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gr&#252;ne in NRW, fast eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen haben uns bei der Landtagswahl ihre Stimme gegeben. Fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 19. Juni 2010 wird auf der <a href="http://neuss2010.gruene-ldk.de/">Landesdelegiertenkonferenz in Neuss </a>der neue Landesvorstand der NRW-Gr&#252;nen gew&#228;hlt. Ich bewerbe mich um das Amt des Landesvorsitzenden und stelle hier im Blog meine Ideen vor:</em></p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gr&#252;ne in NRW,</p>
<p>fast eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen haben uns bei der Landtagswahl ihre Stimme gegeben. Fast eine Million Menschen in NRW setzen Hoffnung in uns, dass wir ihre Anliegen politisch und gesellschaftlich durchsetzen.</p>
<p>Ich bewerbe mich als Euer Landesvorsitzender, um mehr Verantwortung zu &#252;bernehmen: Verantwortung daf&#252;r, dass wir Gr&#252;ne auch in Zukunft programmatisch die Antreiber der politischen Republik sind, dass wir kampagnenf&#228;hig und kreativ unsere Ideen auf die Stra&#223;e, ins Internet und in die K&#246;pfe der Menschen bringen und dass wir uns als Partei weiterentwickeln und die vielf&#228;ltigen Potenziale unserer Mitglieder nutzen!</p>
<p><strong>NRW will den Politikwechsel!</strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne gehen gest&#228;rkt aus der Landtagswahl hervor. Auch wenn noch immer offen ist, wie die neue Landesregierung aussehen wird: Schwarz-Gelb und J&#252;rgen R&#252;ttgers sind f&#252;r ihre miserable Bilanz der letzten Jahre krachend abgew&#228;hlt worden. Die Wahl hat gezeigt, dass NRW den Politikwechsel will. Der gro&#223;e Zuspruch zu unserem klar inhaltlichen Kurs und unserer Absage an ein Regieren-um-jeden-Preis ist das Fundament, auf dem wir aufbauen werden. Uns geht es auch in Zukunft um einen tief greifenden Politikwechsel, der Nordrhein-Westfalen &#246;kologisch und sozial umbaut und damit zukunftsf&#228;hig und gerechter macht.</p>
<p>Im parlamentarischen F&#252;nf-Parteiensystem m&#252;ssen wir uns als emanzipatorische Kraft der linken Mitte etablieren, die einen &#246;kosozialen Umbau unserer Industriegesellschaft mit der Verteidigung individueller Freiheit und der Verantwortung f&#252;r die n&#228;chsten Generationen zusammenbringt: als Partei des gesellschaftlichen Aufbruchs!</p>
<p><strong>Wir sind eine starke parlamentarische und gesellschaftliche Kraft!</strong></p>
<p>Mit unserer neuen, gest&#228;rkten Landtagsfraktion und den starken Fraktionen in den Kommunalvertretungen werden wir genau die Ideen, f&#252;r die wir im Wahlkampf geworben haben, in die Parlamente tragen – selbstbewusst und eigenst&#228;ndig. Wir werden aber nicht nur parlamentarisch, sondern vor allem auch gesellschaftlich aktiv bleiben.</p>
<p>Die Vers&#228;umnisse der Regierungen in Deutschland und weltweit bei der Bek&#228;mpfung des Klimawandels verlangen von uns auch weiterhin, radikal f&#252;r den Schutz unserer nat&#252;rlichen Lebensgrundlagen einzutreten: in den Kommunen, auf der Stra&#223;e und in vielf&#228;ltigen gesellschaftlichen B&#252;ndnissen. Unternehmen wie RWE und E.ON, die auf Kosten unserer Erde wirtschaften, werden auf einen wachsenden gesellschaftlichen Widerstand sto&#223;en. Wir Gr&#252;ne m&#252;ssen diesen Widerstand durch Kampagnen, Boykott-Aufrufe und kreative Aktionen initiieren und unterst&#252;tzen!</p>
<p>Unsere Antwort auf die gro&#223;en Krisen dieser Zeit – Klimakrise, Wirtschafts- und Finanzkrise und Gerechtigkeitskrise – ist der „Green New Deal“. Der Ansatz kann viele Menschen &#252;berzeugen – wenn wir ihn noch bekannter machen und regional konkretisieren. Ich m&#246;chte darauf aufbauen und weiter denken: Wie schaffen wir „gute“ Arbeit und Ausbildung, die nicht nur gerecht entlohnt wird, sondern die auch in den n&#228;chsten Krisen Zukunft hat? Wie verteidigen wir unsere Errungenschaften beim Umstieg auf „saubere“ Energie und erreichen unser Ziel: 100 Prozent Verstromung aus Erneuerbaren Energien? Wie f&#246;rdern wir einen gemeinwohlorientierten Arbeitsmarkt, der nicht dem Profit und dem Wachstumsfetisch, sondern den Menschen dient? Diese Debatten stehen an und ich m&#246;chte sie gemeinsam mit Euch weiter nach vorne bringen!</p>
<p><strong>Wir sind die Partei der Gerechtigkeit und Teilhabe f&#252;r Alle!</strong></p>
<p>Denn in Zeiten drohender Staatsbankrotte, unsicherer W&#228;hrungen und sinkender Staatseinnahmen werden die Aposteln der Privat-vor-Staat-Ideologie nicht m&#252;de, die sozialen Errungenschaften unserer Demokratie anzugreifen. Wir Gr&#252;ne als Partei der sozialen Gerechtigkeit werden auch hier Widerstand leisten – und durch eigene Ideen die Zukunft der sozialen Sicherung im 21. Jahrhundert gestalten. Denn wir Gr&#252;ne definieren Gerechtigkeit breit: nicht nur als Verteilungsgerechtigkeit, sondern als Teilhabegerechtigkeit zu allen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit und Kultur. Daran werden wir uns orientieren, wenn wir neue Modelle der Teilhabe f&#252;r Alle entwickeln.</p>
<p>Die Debatte um unseren Sozialstaat nach dem faktischen Scheitern der Hartz-Gesetze hat innerhalb unserer Partei einen spannenden Diskurs ausgel&#246;st und viele Veranstaltungen und Kongresse gef&#252;llt. Ich m&#246;chte diese Debatte auch im Landesverband wieder aufgreifen und auf Eure Initiativen und Ideen bauen. Im Kern m&#252;ssen wir die Frage beantworten, wie wir soziale Teilhabe auch von Lohnarbeit entkoppelt garantieren, wie wir die Transformation der Arbeitsgesellschaft f&#252;r unsere Ziele nutzen und wie wir dabei Freiheit und Kreativit&#228;t f&#246;rdern k&#246;nnen.</p>
<p>Teilhabegerechtigkeit bedeutet f&#252;r mich vor allem der Zugang zu Bildung f&#252;r Alle und die Anwaltschaft f&#252;r die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Bildung muss wieder ein Grundrecht werden, das f&#252;r alle kostenfrei zur Verf&#252;gung steht. Die Zustimmung der W&#228;hlerInnen zu unseren Ideen f&#252;r qualitativ hochwertige Kitas, starke und vor Ort verwurzelten Gemeinschaftsschulen und eigenst&#228;ndige Hochschulen ohne Campus-Maut zeigt, dass wir mittlerweile als Bildungspartei anerkannt sind. An der Umsetzung unserer Ideen m&#252;ssen wir weiter arbeiten.</p>
<p><strong>Wir sind die Partei der gesellschaftlichen Vielfalt!</strong></p>
<p>Au&#223;erdem vertritt keine Partei  so glaubw&#252;rdig wie wir Gr&#252;nen die Anerkennung und F&#246;rderung der gesellschaftlichen Vielfalt. Wir wollen nicht, dass Politik Lebensentw&#252;rfe normiert und vorgibt, sondern die real existierende Vielfalt f&#246;rdert. Deswegen treten wir f&#252;r gleiche Rechte f&#252;r Migrantinnen und Migranten, f&#252;r Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, f&#252;r Menschen mit und ohne Behinderung ein. Deswegen wollen wir das Recht auf Inklusion in Bildungswesen durchsetzen. Eine Gesellschaft, die nicht auf ihre Vielf&#228;ltigkeit baut und diese nutzt, beraubt sich selber ihrer Lebensquellen.</p>
<p>Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Familienpolitik. Wir haben im Landesverband in den letzten Jahren interessante Debatten um die Vielfalt der Familienformen und Lebensentw&#252;rfe gef&#252;hrt und die Einf&#252;hrung eines „Familienvertrages“ als neues Rechtsinstitut f&#252;r „alternative“ Familienformen beschlossen. Bis zu dessen Einf&#252;hrung bedarf es noch einiger Diskussionen und &#220;berzeugungsarbeit in der gesamten Partei – NRW sollte hier auch bundespolitisch Akzente setzen.</p>
<p><strong>Wir verteidigen Europa – und bringen es nach vorne!</strong></p>
<p>Bringt die Krise der europ&#228;ischen W&#228;hrungsunion mehr europ&#228;ische Solidarit&#228;t oder den R&#252;ckfall in nationale Egoismen? Die Antwort der Bundesregierung ist ern&#252;chternd: Sie hat die europ&#228;ische Solidarit&#228;t auf dem Altar des Wahlkampfes und der populistischen Stimmungsmache geopfert. Wir Gr&#252;ne als Partei der internationalen Solidarit&#228;t sind jetzt mehr denn je gefragt: als Verteidiger der europ&#228;ischen Integration und als die politische Kraft, die Europa besser machen will: durch eine gemeinsame Wirtschaftsregierung, gemeinsame soziale Standards, starke Regionen, ein demokratisch verfasstes Fundament und mehr Transparenz in den Verfahren. Wir wollen – gerade jetzt – mehr Europa und nicht weniger! Das gilt auch f&#252;r unsere Partei. Nicht nur alle f&#252;nf Jahre vor den Wahlen des Europ&#228;ischen Parlamentes, sondern dauerhaft muss Europa in unserer Programmdebatte und durch grenz&#252;berschreitende Kooperationen mitgedacht werden. Ich m&#246;chte mich f&#252;r eine Europ&#228;isierung unserer Landessatzung einsetzen, die unseren Mitgliedern in NRW eine gr&#246;&#223;ere Mitsprache in den europ&#228;ischen Strukturen unserer Partei erm&#246;glicht.<strong> </strong></p>
<p><strong>Die Gr&#252;ne Denkfabrik arbeitet weiter! – erneuerbar, offen, kontrovers!</strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne sind immer dann stark, wenn wir gesellschaftliche Debatte ansto&#223;en und diese offen und transparent f&#252;hren. Ich habe dies k&#252;rzlich mit einem Manifest zur Rolle der M&#228;nner in der Gleichberechtigungspolitik versucht (<a href="http://www.maennermanifest.de/">www.maennermanifest.de</a>), das medial eine breite Resonanz gefunden hat. Es wird eine wichtige Aufgabe des n&#228;chsten Landesvorstandes sein, solche Debatten zu organisieren und vor allem zuzulassen. Denn vielf&#228;ltige Ideen und inhaltliche Kompetenz gibt es bereits in unserer Partei und unserem gesellschaftlichen Umfeld zuhauf. Sie werden nicht von oben verordnet, sondern sollen von unten wachsen k&#246;nnen. Deswegen m&#252;ssen wir weiter breite gesellschaftliche B&#252;ndnisse kn&#252;pfen – mit Verb&#228;nden und Gewerkschaften, Interessensgruppen und WissenschaftlerInnen. Die Einf&#252;hrung eines „Zukunftsrates“ f&#252;r den Landesverband mit externem Sachverstand k&#246;nnte die Programmdebatte innerhalb der Gr&#252;nen zus&#228;tzlich beleben!</p>
<p>All diese Anliegen sollten nicht nur durch den Landesvorstand, sondern m&#252;ssen durch die ganze Partei entwickelt werden. Deswegen brauchen wir einen neuen Aufbruch auch f&#252;r unsere parteiinterne Debatten und unsere Entscheidungsprozesse. Jeder Beschluss, den wir fassen, soll transparent nachvollziehbar entstehen. Wir Gr&#252;ne leben von einer lebendigen Debattenkultur – ohne Denkverbote, daf&#252;r mit Mut zur Kontroverse und im gegenseitigen Respekt vor der anderen Meinung.</p>
<p>Daf&#252;r brauchen wir eine starke, unabh&#228;ngige Partei. Die mittlerweile &#252;ber 11.000 Mitglieder in unserem Landesverband sollen immer wieder wissen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben: dass sie Mitglied einer Denkfabrik sind, einer Debattenpartei, die nie aufgibt, gesellschaftliche Avantgarde sein zu wollen. Der neue Landesvorstand sollte mit den Kreisverb&#228;nden zusammen neue Formen der Parteiarbeit diskutieren und entwickeln: in einer Kultur, die Neue willkommen hei&#223;t, ihnen die M&#246;glichkeit zur Mitsprache garantiert und damit innovativ und zukunftsf&#228;hig bleibt. Diesen Prozess m&#246;chte ich mit Euch gestalten!</p>
<p>Ich bitte um Eure Unterst&#252;tzung f&#252;r diesen Weg und freue mich auf spannende Debatte vor, auf und nach der LDK!</p>
<p>Herzliche Gr&#252;ne Gr&#252;&#223;e –</p>
<p>Sven.</p>
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		<title>Wir lassen w&#228;hlen, bis es uns passt?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 09:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwahlen]]></category>
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		<description><![CDATA[SPD und CDU trafen sich gestern zu ersten Sondierungsgespr&#228;chen f&#252;r eine Gro&#223;e Koalition in NRW. Beide Parteien beharren auf ihrem Anspruch, den Posten des Ministerpr&#228;sidenten mit einem Mann oder einer Frau aus ihren Reihen zu besetzen. Da es auch inhaltlich nur wenig &#220;bereinstimmungen zwischen SPD und CDU gibt, stellt sich die berechtigte Frage: Was passiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPD und  CDU trafen sich gestern zu ersten Sondierungsgespr&#228;chen f&#252;r eine Gro&#223;e Koalition in NRW. Beide Parteien  beharren auf ihrem Anspruch, den Posten des Ministerpr&#228;sidenten mit einem Mann  oder einer Frau aus ihren Reihen zu besetzen. Da es auch inhaltlich nur wenig &#220;bereinstimmungen zwischen SPD und CDU gibt, stellt sich die berechtigte  Frage: Was passiert, wenn Hannelore Kraft und J&#252;rgen R&#252;ttgers doch keine  Zwangsehe eingehen werden?</p>
<p>„Neuwahlen“,  unkt es schon aus vielen Ecken. Diesem Ruf kann man nur eine klare Absage erteilen. Die GR&#220;NE  Fraktionsvorsitzende Sylvia L&#246;hrmann verlangt von SPD und CDU: „Ich erwarte und rate, dass sich beide Parteien ernsthaft bem&#252;hen, zu einem Ergebnis zu kommen.  Alles andere sch&#252;rt nur Politikverdrossenheit.“</p>
<p>Neuwahlen  sind tats&#228;chlich keine demokratische Option. Da hat man den W&#228;hler vor zwei Wochen an die Urne gebeten und zumindest ein  klares Ergebnis erhalten: Schwarz-Gelb ist abgew&#228;hlt. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen w&#252;nschen sich eine sozial gerechte und &#246;kologisch vertretbare Politik, die nicht von J&#252;rgen R&#252;ttgers und Andreas Pinkwart gestaltet wird. Wenn sich dann aber zum Beispiel die Linkspartei als  nicht regierungsf&#228;hig erweist und eine rot-rot-gr&#252;ne Koalition deshalb nicht zustande kommt,  muss ein Plan B her. Den W&#228;hler so lange abstimmen zu lassen bis das Ergebnis  passt, hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.</p>
<p>Bei  Neuwahlen w&#252;rde der B&#252;rger zu Recht seinen Kopf sch&#252;tteln, denn seine Stimme wurde nicht ernst genommen. Die  Wahlbeteiligung von 59,3 Prozent zeigt, dass die Politikverdrossenheit bereits stark voran geschritten ist. W&#252;rde der W&#228;hler noch mal sein Kreuzchen machen m&#252;ssen,  w&#252;rde die Politikverdrossenheit weiter steigen und die Wahlbeteiligung weiter  sinken.</p>
<p>Sollten  SPD und CDU ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, k&#246;nnen wir uns auf einen langen Sommer und eine H&#228;ngepartie einstellen.</p>
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		<title>Vatertag oder M&#228;nnertag?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechter]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn am heutigen &#8220;Vatertag&#8221;, &#8220;M&#228;nnertag&#8221; oder auch &#8220;Herrentag&#8221; in der gesamten Republik wieder M&#228;nner zusammenkommen, um tradierten Ritualen nachzugehen, sind grob zwei Ph&#228;nomene zu beobachten: W&#228;hrend die einen &#8211; zumeist Familienv&#228;ter &#8211; den Tag der Bedeutung zuf&#252;hren, die er zumindest dem Wortursprung nach innehat, suchen die anderen ganz bewusst die Flucht in Schein-Bastionen der M&#228;nnlichkeit. Kurzum: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn am heutigen &#8220;Vatertag&#8221;, &#8220;M&#228;nnertag&#8221; oder auch &#8220;Herrentag&#8221; in der gesamten Republik wieder M&#228;nner zusammenkommen, um tradierten Ritualen nachzugehen, sind grob zwei Ph&#228;nomene zu beobachten: W&#228;hrend die einen &#8211; zumeist Familienv&#228;ter &#8211; den Tag der Bedeutung zuf&#252;hren, die er zumindest dem Wortursprung nach innehat, suchen die anderen ganz bewusst die Flucht in Schein-Bastionen der M&#228;nnlichkeit. Kurzum: Die einen verbringen den arbeitsfreien Tag mit Kindern und Familie, die anderen fl&#252;chten vor ihr und suchen ihresgleichen &#8211; unter bewusstem Ausschluss der Frauen.</p>
<p>Dabei stellt sich die Frage: Was macht gemeinschaftliches Biertrinken auf Heuwagen am Vormittag eigentlich m&#228;nnlich? Oder anders: Brauchen M&#228;nner wirklich symbolische Rituale, um sich ihrer M&#228;nnlichkeit zu vergewissern?</p>
<p>Im &#8220;<a href="http://www.maennermanifest.de"><strong>Gr&#252;nen M&#228;nnermanifest</strong></a>&#8221; haben vor einigen Wochen pro-feministisch enagagierte M&#228;nner bei den Gr&#252;nen genau dieses tradierte m&#228;nnliche Rollenbild in Frage gestellt und gleicherma&#223;en politische Weichenstellungen gefordert, die den &#8220;neuen&#8221;, emanzipierten Mann unterst&#252;tzen sollen: von der Verwiklichung des Rechtes auf Teilzeitarbeit, &#252;ber eine Reform des Sorge- und Umgangsrechtes, der Gesundheitspr&#228;vention bis hin zur Reform des Elterngeldes.</p>
<p>Am heutigen &#8220;Vatertag&#8221; erscheint dazu ein interessantes <a href="http://detektor.fm/kultur/maennertag-die-emanzipation-des-mannes/"><strong>Themenspecial</strong> </a>des Internet-Radiosenders detektor.fm, das sich mit Ursprung und Folgen pro-feministischer M&#228;nnerpolitik auseinandersetzt. Wir Gr&#252;ne bleiben am Thema dran!</p>
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