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	<title>GrünBlog &#187; Allgemein</title>
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	<description>Der Grüne Blog aus Nordrhein-Westfalen</description>
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		<itunes:summary>Gruuml;nes aus NRW - Der Podcast der Gruuml;nen aus Nordrhein-Westfalen.</itunes:summary>
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			<title>GrünBlog</title>
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		<title>Minderheitsregierung jetzt!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal w&#252;rde man den Leuten gerne in den Kopf gucken &#8211; aktuell in den von Hannelore Kraft. Nachdem die Grande Dame der NRW-SPD mal eben entschieden hat mit niemandem zu koalieren, sitzen R&#252;ttgers und Pinkwart weiterhin am Kabinettstisch und k&#246;nnen sich im Bundesrat munter austoben. Weiter geht&#8217;s mit der ungerechten Sozialpolitik und der aggressiven Atompolitik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal w&#252;rde man den Leuten gerne in den Kopf gucken &#8211; aktuell in den von Hannelore Kraft. Nachdem die Grande Dame der NRW-SPD mal eben entschieden hat mit niemandem zu koalieren, sitzen R&#252;ttgers und Pinkwart weiterhin am Kabinettstisch und k&#246;nnen sich im Bundesrat munter austoben. Weiter geht&#8217;s mit der ungerechten Sozialpolitik und der aggressiven Atompolitik von Schwarz-Gelb?</p>
<p>Nicht unbedingt. Eigentlich ist der Fall klar und ein Ausweg winkt: Die Bildung einer Minderheitsregierung, damit die Regierung R&#252;ttgers endlich aus dem Amt geworfen wird. <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Gruene-werben-bei-SPD-fuer-Minderheitsregierung-id3100794.html">Im WAZ-Interview erkl&#228;ren Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke, warum dieser Weg nun angezeigt w&#228;re</a>.</p>
<p>Die W&#228;hler wollten zum einen den Politikwechsel in NRW, zum anderen auch den im Bund. Wir d&#252;rfen die schwarz-gelbe Landesregierung also nicht einfach weitermachen lassen. Neuwahlen sind ebenfalls keine gute Option. Denn den W&#228;hler so lange zur Urne zu schicken bis es passt &#8211; das ist Mist.</p>
<p>Nun ist also wieder mal die SPD am Zuge &#8211; sie muss sich auf das Machbare besinnen und gemeinsam mit den Gr&#252;nen beraten, wie eine Minderheitsregierung konkret aussehen kann. Nur so erreichen wir den lang ersehnten Politikwechsel in NRW und im Bund.</p>
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		<title>&#8220;Uns geht es auch in Zukunft um einen tief greifenden Politikwechsel!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Landesvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[LDK]]></category>
		<category><![CDATA[nrw]]></category>
		<category><![CDATA[Partei]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 19. Juni 2010 wird auf der Landesdelegiertenkonferenz in Neuss der neue Landesvorstand der NRW-Gr&#252;nen gew&#228;hlt. Ich bewerbe mich um das Amt des Landesvorsitzenden und stelle hier im Blog meine Ideen vor: Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gr&#252;ne in NRW, fast eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen haben uns bei der Landtagswahl ihre Stimme gegeben. Fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 19. Juni 2010 wird auf der <a href="http://neuss2010.gruene-ldk.de/">Landesdelegiertenkonferenz in Neuss </a>der neue Landesvorstand der NRW-Gr&#252;nen gew&#228;hlt. Ich bewerbe mich um das Amt des Landesvorsitzenden und stelle hier im Blog meine Ideen vor:</em></p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gr&#252;ne in NRW,</p>
<p>fast eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen haben uns bei der Landtagswahl ihre Stimme gegeben. Fast eine Million Menschen in NRW setzen Hoffnung in uns, dass wir ihre Anliegen politisch und gesellschaftlich durchsetzen.</p>
<p>Ich bewerbe mich als Euer Landesvorsitzender, um mehr Verantwortung zu &#252;bernehmen: Verantwortung daf&#252;r, dass wir Gr&#252;ne auch in Zukunft programmatisch die Antreiber der politischen Republik sind, dass wir kampagnenf&#228;hig und kreativ unsere Ideen auf die Stra&#223;e, ins Internet und in die K&#246;pfe der Menschen bringen und dass wir uns als Partei weiterentwickeln und die vielf&#228;ltigen Potenziale unserer Mitglieder nutzen!</p>
<p><strong>NRW will den Politikwechsel!</strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne gehen gest&#228;rkt aus der Landtagswahl hervor. Auch wenn noch immer offen ist, wie die neue Landesregierung aussehen wird: Schwarz-Gelb und J&#252;rgen R&#252;ttgers sind f&#252;r ihre miserable Bilanz der letzten Jahre krachend abgew&#228;hlt worden. Die Wahl hat gezeigt, dass NRW den Politikwechsel will. Der gro&#223;e Zuspruch zu unserem klar inhaltlichen Kurs und unserer Absage an ein Regieren-um-jeden-Preis ist das Fundament, auf dem wir aufbauen werden. Uns geht es auch in Zukunft um einen tief greifenden Politikwechsel, der Nordrhein-Westfalen &#246;kologisch und sozial umbaut und damit zukunftsf&#228;hig und gerechter macht.</p>
<p>Im parlamentarischen F&#252;nf-Parteiensystem m&#252;ssen wir uns als emanzipatorische Kraft der linken Mitte etablieren, die einen &#246;kosozialen Umbau unserer Industriegesellschaft mit der Verteidigung individueller Freiheit und der Verantwortung f&#252;r die n&#228;chsten Generationen zusammenbringt: als Partei des gesellschaftlichen Aufbruchs!</p>
<p><strong>Wir sind eine starke parlamentarische und gesellschaftliche Kraft!</strong></p>
<p>Mit unserer neuen, gest&#228;rkten Landtagsfraktion und den starken Fraktionen in den Kommunalvertretungen werden wir genau die Ideen, f&#252;r die wir im Wahlkampf geworben haben, in die Parlamente tragen – selbstbewusst und eigenst&#228;ndig. Wir werden aber nicht nur parlamentarisch, sondern vor allem auch gesellschaftlich aktiv bleiben.</p>
<p>Die Vers&#228;umnisse der Regierungen in Deutschland und weltweit bei der Bek&#228;mpfung des Klimawandels verlangen von uns auch weiterhin, radikal f&#252;r den Schutz unserer nat&#252;rlichen Lebensgrundlagen einzutreten: in den Kommunen, auf der Stra&#223;e und in vielf&#228;ltigen gesellschaftlichen B&#252;ndnissen. Unternehmen wie RWE und E.ON, die auf Kosten unserer Erde wirtschaften, werden auf einen wachsenden gesellschaftlichen Widerstand sto&#223;en. Wir Gr&#252;ne m&#252;ssen diesen Widerstand durch Kampagnen, Boykott-Aufrufe und kreative Aktionen initiieren und unterst&#252;tzen!</p>
<p>Unsere Antwort auf die gro&#223;en Krisen dieser Zeit – Klimakrise, Wirtschafts- und Finanzkrise und Gerechtigkeitskrise – ist der „Green New Deal“. Der Ansatz kann viele Menschen &#252;berzeugen – wenn wir ihn noch bekannter machen und regional konkretisieren. Ich m&#246;chte darauf aufbauen und weiter denken: Wie schaffen wir „gute“ Arbeit und Ausbildung, die nicht nur gerecht entlohnt wird, sondern die auch in den n&#228;chsten Krisen Zukunft hat? Wie verteidigen wir unsere Errungenschaften beim Umstieg auf „saubere“ Energie und erreichen unser Ziel: 100 Prozent Verstromung aus Erneuerbaren Energien? Wie f&#246;rdern wir einen gemeinwohlorientierten Arbeitsmarkt, der nicht dem Profit und dem Wachstumsfetisch, sondern den Menschen dient? Diese Debatten stehen an und ich m&#246;chte sie gemeinsam mit Euch weiter nach vorne bringen!</p>
<p><strong>Wir sind die Partei der Gerechtigkeit und Teilhabe f&#252;r Alle!</strong></p>
<p>Denn in Zeiten drohender Staatsbankrotte, unsicherer W&#228;hrungen und sinkender Staatseinnahmen werden die Aposteln der Privat-vor-Staat-Ideologie nicht m&#252;de, die sozialen Errungenschaften unserer Demokratie anzugreifen. Wir Gr&#252;ne als Partei der sozialen Gerechtigkeit werden auch hier Widerstand leisten – und durch eigene Ideen die Zukunft der sozialen Sicherung im 21. Jahrhundert gestalten. Denn wir Gr&#252;ne definieren Gerechtigkeit breit: nicht nur als Verteilungsgerechtigkeit, sondern als Teilhabegerechtigkeit zu allen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit und Kultur. Daran werden wir uns orientieren, wenn wir neue Modelle der Teilhabe f&#252;r Alle entwickeln.</p>
<p>Die Debatte um unseren Sozialstaat nach dem faktischen Scheitern der Hartz-Gesetze hat innerhalb unserer Partei einen spannenden Diskurs ausgel&#246;st und viele Veranstaltungen und Kongresse gef&#252;llt. Ich m&#246;chte diese Debatte auch im Landesverband wieder aufgreifen und auf Eure Initiativen und Ideen bauen. Im Kern m&#252;ssen wir die Frage beantworten, wie wir soziale Teilhabe auch von Lohnarbeit entkoppelt garantieren, wie wir die Transformation der Arbeitsgesellschaft f&#252;r unsere Ziele nutzen und wie wir dabei Freiheit und Kreativit&#228;t f&#246;rdern k&#246;nnen.</p>
<p>Teilhabegerechtigkeit bedeutet f&#252;r mich vor allem der Zugang zu Bildung f&#252;r Alle und die Anwaltschaft f&#252;r die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Bildung muss wieder ein Grundrecht werden, das f&#252;r alle kostenfrei zur Verf&#252;gung steht. Die Zustimmung der W&#228;hlerInnen zu unseren Ideen f&#252;r qualitativ hochwertige Kitas, starke und vor Ort verwurzelten Gemeinschaftsschulen und eigenst&#228;ndige Hochschulen ohne Campus-Maut zeigt, dass wir mittlerweile als Bildungspartei anerkannt sind. An der Umsetzung unserer Ideen m&#252;ssen wir weiter arbeiten.</p>
<p><strong>Wir sind die Partei der gesellschaftlichen Vielfalt!</strong></p>
<p>Au&#223;erdem vertritt keine Partei  so glaubw&#252;rdig wie wir Gr&#252;nen die Anerkennung und F&#246;rderung der gesellschaftlichen Vielfalt. Wir wollen nicht, dass Politik Lebensentw&#252;rfe normiert und vorgibt, sondern die real existierende Vielfalt f&#246;rdert. Deswegen treten wir f&#252;r gleiche Rechte f&#252;r Migrantinnen und Migranten, f&#252;r Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, f&#252;r Menschen mit und ohne Behinderung ein. Deswegen wollen wir das Recht auf Inklusion in Bildungswesen durchsetzen. Eine Gesellschaft, die nicht auf ihre Vielf&#228;ltigkeit baut und diese nutzt, beraubt sich selber ihrer Lebensquellen.</p>
<p>Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Familienpolitik. Wir haben im Landesverband in den letzten Jahren interessante Debatten um die Vielfalt der Familienformen und Lebensentw&#252;rfe gef&#252;hrt und die Einf&#252;hrung eines „Familienvertrages“ als neues Rechtsinstitut f&#252;r „alternative“ Familienformen beschlossen. Bis zu dessen Einf&#252;hrung bedarf es noch einiger Diskussionen und &#220;berzeugungsarbeit in der gesamten Partei – NRW sollte hier auch bundespolitisch Akzente setzen.</p>
<p><strong>Wir verteidigen Europa – und bringen es nach vorne!</strong></p>
<p>Bringt die Krise der europ&#228;ischen W&#228;hrungsunion mehr europ&#228;ische Solidarit&#228;t oder den R&#252;ckfall in nationale Egoismen? Die Antwort der Bundesregierung ist ern&#252;chternd: Sie hat die europ&#228;ische Solidarit&#228;t auf dem Altar des Wahlkampfes und der populistischen Stimmungsmache geopfert. Wir Gr&#252;ne als Partei der internationalen Solidarit&#228;t sind jetzt mehr denn je gefragt: als Verteidiger der europ&#228;ischen Integration und als die politische Kraft, die Europa besser machen will: durch eine gemeinsame Wirtschaftsregierung, gemeinsame soziale Standards, starke Regionen, ein demokratisch verfasstes Fundament und mehr Transparenz in den Verfahren. Wir wollen – gerade jetzt – mehr Europa und nicht weniger! Das gilt auch f&#252;r unsere Partei. Nicht nur alle f&#252;nf Jahre vor den Wahlen des Europ&#228;ischen Parlamentes, sondern dauerhaft muss Europa in unserer Programmdebatte und durch grenz&#252;berschreitende Kooperationen mitgedacht werden. Ich m&#246;chte mich f&#252;r eine Europ&#228;isierung unserer Landessatzung einsetzen, die unseren Mitgliedern in NRW eine gr&#246;&#223;ere Mitsprache in den europ&#228;ischen Strukturen unserer Partei erm&#246;glicht.<strong> </strong></p>
<p><strong>Die Gr&#252;ne Denkfabrik arbeitet weiter! – erneuerbar, offen, kontrovers!</strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne sind immer dann stark, wenn wir gesellschaftliche Debatte ansto&#223;en und diese offen und transparent f&#252;hren. Ich habe dies k&#252;rzlich mit einem Manifest zur Rolle der M&#228;nner in der Gleichberechtigungspolitik versucht (<a href="http://www.maennermanifest.de/">www.maennermanifest.de</a>), das medial eine breite Resonanz gefunden hat. Es wird eine wichtige Aufgabe des n&#228;chsten Landesvorstandes sein, solche Debatten zu organisieren und vor allem zuzulassen. Denn vielf&#228;ltige Ideen und inhaltliche Kompetenz gibt es bereits in unserer Partei und unserem gesellschaftlichen Umfeld zuhauf. Sie werden nicht von oben verordnet, sondern sollen von unten wachsen k&#246;nnen. Deswegen m&#252;ssen wir weiter breite gesellschaftliche B&#252;ndnisse kn&#252;pfen – mit Verb&#228;nden und Gewerkschaften, Interessensgruppen und WissenschaftlerInnen. Die Einf&#252;hrung eines „Zukunftsrates“ f&#252;r den Landesverband mit externem Sachverstand k&#246;nnte die Programmdebatte innerhalb der Gr&#252;nen zus&#228;tzlich beleben!</p>
<p>All diese Anliegen sollten nicht nur durch den Landesvorstand, sondern m&#252;ssen durch die ganze Partei entwickelt werden. Deswegen brauchen wir einen neuen Aufbruch auch f&#252;r unsere parteiinterne Debatten und unsere Entscheidungsprozesse. Jeder Beschluss, den wir fassen, soll transparent nachvollziehbar entstehen. Wir Gr&#252;ne leben von einer lebendigen Debattenkultur – ohne Denkverbote, daf&#252;r mit Mut zur Kontroverse und im gegenseitigen Respekt vor der anderen Meinung.</p>
<p>Daf&#252;r brauchen wir eine starke, unabh&#228;ngige Partei. Die mittlerweile &#252;ber 11.000 Mitglieder in unserem Landesverband sollen immer wieder wissen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben: dass sie Mitglied einer Denkfabrik sind, einer Debattenpartei, die nie aufgibt, gesellschaftliche Avantgarde sein zu wollen. Der neue Landesvorstand sollte mit den Kreisverb&#228;nden zusammen neue Formen der Parteiarbeit diskutieren und entwickeln: in einer Kultur, die Neue willkommen hei&#223;t, ihnen die M&#246;glichkeit zur Mitsprache garantiert und damit innovativ und zukunftsf&#228;hig bleibt. Diesen Prozess m&#246;chte ich mit Euch gestalten!</p>
<p>Ich bitte um Eure Unterst&#252;tzung f&#252;r diesen Weg und freue mich auf spannende Debatte vor, auf und nach der LDK!</p>
<p>Herzliche Gr&#252;ne Gr&#252;&#223;e –</p>
<p>Sven.</p>
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		<title>Wir lassen w&#228;hlen, bis es uns passt?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 09:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Neuwahlen]]></category>
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		<description><![CDATA[SPD und CDU trafen sich gestern zu ersten Sondierungsgespr&#228;chen f&#252;r eine Gro&#223;e Koalition in NRW. Beide Parteien beharren auf ihrem Anspruch, den Posten des Ministerpr&#228;sidenten mit einem Mann oder einer Frau aus ihren Reihen zu besetzen. Da es auch inhaltlich nur wenig &#220;bereinstimmungen zwischen SPD und CDU gibt, stellt sich die berechtigte Frage: Was passiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPD und  CDU trafen sich gestern zu ersten Sondierungsgespr&#228;chen f&#252;r eine Gro&#223;e Koalition in NRW. Beide Parteien  beharren auf ihrem Anspruch, den Posten des Ministerpr&#228;sidenten mit einem Mann  oder einer Frau aus ihren Reihen zu besetzen. Da es auch inhaltlich nur wenig &#220;bereinstimmungen zwischen SPD und CDU gibt, stellt sich die berechtigte  Frage: Was passiert, wenn Hannelore Kraft und J&#252;rgen R&#252;ttgers doch keine  Zwangsehe eingehen werden?</p>
<p>„Neuwahlen“,  unkt es schon aus vielen Ecken. Diesem Ruf kann man nur eine klare Absage erteilen. Die GR&#220;NE  Fraktionsvorsitzende Sylvia L&#246;hrmann verlangt von SPD und CDU: „Ich erwarte und rate, dass sich beide Parteien ernsthaft bem&#252;hen, zu einem Ergebnis zu kommen.  Alles andere sch&#252;rt nur Politikverdrossenheit.“</p>
<p>Neuwahlen  sind tats&#228;chlich keine demokratische Option. Da hat man den W&#228;hler vor zwei Wochen an die Urne gebeten und zumindest ein  klares Ergebnis erhalten: Schwarz-Gelb ist abgew&#228;hlt. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen w&#252;nschen sich eine sozial gerechte und &#246;kologisch vertretbare Politik, die nicht von J&#252;rgen R&#252;ttgers und Andreas Pinkwart gestaltet wird. Wenn sich dann aber zum Beispiel die Linkspartei als  nicht regierungsf&#228;hig erweist und eine rot-rot-gr&#252;ne Koalition deshalb nicht zustande kommt,  muss ein Plan B her. Den W&#228;hler so lange abstimmen zu lassen bis das Ergebnis  passt, hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.</p>
<p>Bei  Neuwahlen w&#252;rde der B&#252;rger zu Recht seinen Kopf sch&#252;tteln, denn seine Stimme wurde nicht ernst genommen. Die  Wahlbeteiligung von 59,3 Prozent zeigt, dass die Politikverdrossenheit bereits stark voran geschritten ist. W&#252;rde der W&#228;hler noch mal sein Kreuzchen machen m&#252;ssen,  w&#252;rde die Politikverdrossenheit weiter steigen und die Wahlbeteiligung weiter  sinken.</p>
<p>Sollten  SPD und CDU ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, k&#246;nnen wir uns auf einen langen Sommer und eine H&#228;ngepartie einstellen.</p>
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		<item>
		<title>Vatertag oder M&#228;nnertag?</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Lehmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn am heutigen &#8220;Vatertag&#8221;, &#8220;M&#228;nnertag&#8221; oder auch &#8220;Herrentag&#8221; in der gesamten Republik wieder M&#228;nner zusammenkommen, um tradierten Ritualen nachzugehen, sind grob zwei Ph&#228;nomene zu beobachten: W&#228;hrend die einen &#8211; zumeist Familienv&#228;ter &#8211; den Tag der Bedeutung zuf&#252;hren, die er zumindest dem Wortursprung nach innehat, suchen die anderen ganz bewusst die Flucht in Schein-Bastionen der M&#228;nnlichkeit. Kurzum: Die einen verbringen den arbeitsfreien Tag mit Kindern und Familie, die anderen fl&#252;chten vor ihr und suchen ihresgleichen &#8211; unter bewusstem Ausschluss der Frauen.</p>
<p>Dabei stellt sich die Frage: Was macht gemeinschaftliches Biertrinken auf Heuwagen am Vormittag eigentlich m&#228;nnlich? Oder anders: Brauchen M&#228;nner wirklich symbolische Rituale, um sich ihrer M&#228;nnlichkeit zu vergewissern?</p>
<p>Im &#8220;<a href="http://www.maennermanifest.de"><strong>Gr&#252;nen M&#228;nnermanifest</strong></a>&#8221; haben vor einigen Wochen pro-feministisch enagagierte M&#228;nner bei den Gr&#252;nen genau dieses tradierte m&#228;nnliche Rollenbild in Frage gestellt und gleicherma&#223;en politische Weichenstellungen gefordert, die den &#8220;neuen&#8221;, emanzipierten Mann unterst&#252;tzen sollen: von der Verwiklichung des Rechtes auf Teilzeitarbeit, &#252;ber eine Reform des Sorge- und Umgangsrechtes, der Gesundheitspr&#228;vention bis hin zur Reform des Elterngeldes.</p>
<p>Am heutigen &#8220;Vatertag&#8221; erscheint dazu ein interessantes <a href="http://detektor.fm/kultur/maennertag-die-emanzipation-des-mannes/"><strong>Themenspecial</strong> </a>des Internet-Radiosenders detektor.fm, das sich mit Ursprung und Folgen pro-feministischer M&#228;nnerpolitik auseinandersetzt. Wir Gr&#252;ne bleiben am Thema dran!</p>
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		<title>Sachverst&#228;ndigenrat straft Energiepolitik von Schwarz-Gelb L&#252;gen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Krischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft, Energie, Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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		<description><![CDATA[In seiner heute ver&#246;ffentlichen Stellungnahme &#8221; 100% regenerative Stromversorgung bis 2050&#8243; weist der Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r Umweltfragen (SRU) eindr&#252;cklich nach, dass die vollst&#228;ndige Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien bis 2050 nicht nur m&#246;glich, sondern auch der wirtschaftlichste Weg f&#252;r eine sichere und klimavertr&#228;gliche Stromversorgung &#252;berhaupt ist. Die Experten erteilen den Regierungspl&#228;nen zur Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner heute ver&#246;ffentlichen Stellungnahme &#8221; 100% regenerative Stromversorgung bis 2050&#8243; weist der Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r Umweltfragen (SRU) eindr&#252;cklich nach, dass die vollst&#228;ndige Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien bis 2050 nicht nur m&#246;glich, sondern auch der wirtschaftlichste Weg f&#252;r eine sichere und klimavertr&#228;gliche Stromversorgung &#252;berhaupt ist.</p>
<p>Die Experten erteilen den Regierungspl&#228;nen zur Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken und ihrer F&#246;rderung von neuen Kohlekraftwerken eine sachlich h&#246;chst fundierte Abfuhr. Ihre Botschaft ist eindeutig: Wir stehen bereits mitten auf der Br&#252;cke ins regenerative Zeitalter.</p>
<p>Denn eine Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r Atomkraft wirkt wie eine Mauer auf dem Weg ins Solarzeitalter. Auch neue Kohlekraftwerke sind &#252;berfl&#252;ssig und werden als Investitionsruinen der Zukunft die Gesellschaft teuer zu stehen kommen. Die Bundesregierung muss sich der Kritik des Sachverst&#228;ndigenrates stellen und ihre Atom- und Kohlepl&#228;ne ad acta legen.</p>
<p><a title="Gutachten" href="http://oliver-krischer.eu/fileadmin/user_upload/gruene_btf_krischer/2010/Sondergutachten.pdf" target="_blank">HIER </a>kann man das aktuelle Gutachten von meiner Homepage <a title="Homepage" href="http://oliver-krischer.eu/" target="_blank">www.oliver-krischer.eu</a> abrufen.</p>
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		<title>Stop A4 &#8211; Aktiv gegen die &#8220;FELS&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[straßenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[In Zeiten von knappen Haushalten scheint es fast unfassbar, dass die L&#228;nder NRW und Hessen ernsthaft den Neubau einer 3-4 spurigen Autobahn, quer durch die intakte Natur des Siegerlandes, Nordhessen und Wittgenstein, plant. Der wirtschaftliche Nutzen der geplanten Fernstra&#223;e ist zweifelhaft &#8211; dem B&#252;rger wurde dieses Planungsprojekt als &#8220;Perlenkette&#8221; von Ortsumgehungen verkauft. Schwarz auf Wei&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.gruene-nrw.de/wp-content/uploads/2010/05/TNS-2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1209" title="Keine Fernstra&#223;e &#252;ber den H&#246;henzug Buschh&#252;tten-Lichtenhardt-L&#252;tzel!" src="http://blog.gruene-nrw.de/wp-content/uploads/2010/05/TNS-2-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>In Zeiten von knappen Haushalten scheint es fast unfassbar, dass die L&#228;nder NRW und Hessen ernsthaft den Neubau einer 3-4 spurigen Autobahn, quer durch die intakte Natur des Siegerlandes, Nordhessen und Wittgenstein, plant. Der wirtschaftliche Nutzen der geplanten Fernstra&#223;e ist zweifelhaft &#8211; dem B&#252;rger wurde dieses Planungsprojekt als &#8220;<em>Perlenkette</em>&#8221; von Ortsumgehungen verkauft. Schwarz auf Wei&#223; ist nun aber dass es sich um eine Fernstra&#223;e f&#252;r den Ost-West Verkehr handelt, deren Planung Millionen von Euros verschlingt, was die hiesigen Politiker nach wie vor nicht zugeben wollen. Am Sonntag dem 02.05.2010 um 15:00 Uhr fanden sich etwa 200 Gegner der geplanten <strong>Fernstra&#223;e FELS</strong> (<strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferndorf-Eder-Lahn-Stra%C3%9Fe" target="_blank">Ferndorf-Eder-Lahn-Stra&#223;e aka L&#252;ckenschluss A4</a></strong>) zu einer Protestaktion in Unglinghausen zusammen. Es wurde die insgesamt 13. Widerstandseiche in der Trasse der geplanten Stra&#223;e gepflanzt. Der Protestmarsch wurde von der B&#252;rgerinitiative Unglinghausen “<strong>Pro Mensch und Natur</strong>” und der “<strong>Interessengemeinschaft der betroffenen Waldgenossenschaften</strong>&#8221; (I.d.b.W.) organisiert. Landtagskandidat der Gr&#252;nen <a href="http://www.florian-kraft.net/" target="_blank"><strong>Florian Kraft</strong></a> repr&#228;sentierte die Ortsverb&#228;nde Netphen und Siegen, die entschieden gegen die FELS einstehen. Florian Kraft &#252;berreichte den vertretenen B&#252;rgerinitiativen einen Scheck in H&#246;he von jeweils 100 EUR als Unterst&#252;tzungsspende f&#252;r den aktiven Widerstand.</p>
<p>Die geplante Fernstra&#223;e darf wegen ihrer schwerwiegenden Beeintr&#228;chtigungen f&#252;r Mensch und Natur nicht gebaut werden, darum ist jetzt geschlossener Widerstand angesagt, um die Planungen zu stoppen. Allein in Unglinghausen werden &#252;ber eine L&#228;nge von rund 2,5 km die sch&#246;nsten Pl&#228;tze und Quellgebiete unwiederbringlich f&#252;r alle Zeiten vernichtet. Zusammenh&#228;ngende Waldgebiete werden zerschnitten und verlieren ihren Waldbewirtschaftungswert. Der Lebensraum f&#252;r Pflanzen und Tiere wird zerst&#246;rt. Die Wanderstrecken X5, A1, A2, A3, A4, N liegen auf dem H&#246;henzug, das Naherholungsgebiet geht verloren.</p>
<p>Bereits seit 2009 setzen sich zahlreiche B&#252;rgerinitiativen gegen den Strassenbau ein, und verzeichnen schon mehr als 9000 Unterst&#252;tzerInnen &#8211; die Beteiligten Organisationen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen &#8211; <a href="http://www.stop-a4.de" target="_blank">www.stop-a4.de</a> und <a href="http://www.a4-nein.de" target="_blank">www.a4-nein.de</a>.</p>
<blockquote><p><strong>Hinweis:</strong> Dies ist ein Gastbeitrag der <a href="http://gruene-siegen-wittgenstein.de/gruene-vor-ort/netphen.html" target="_blank">Gr&#252;nen Netphen</a> gegen den Bau der <strong>Ferndorf-Eder-Lahn-Stra&#223;e</strong> (FELS).</p></blockquote>
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		<title>Schwarz-Gelb begr&#228;bt Ausbauziele f&#252;r Erneuerbare W&#228;rme</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 07:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Krischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft, Energie, Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltssperre]]></category>
		<category><![CDATA[MAP]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanreizprogramm]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Haushaltssperre in H&#246;he von 115 Mio. Euro beim Marktanreizprogramm (MAP) f&#252;r Erneuerbare Energien und der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) wird von der Bundesregierung nicht aufgehoben. Aufgrund der Verpflichtungen aus dem Vorjahr und den bereits eingereichten Antr&#228;gen bedeutet dies den F&#246;rderstopp der erfolgreichen Programme bereits in den kommenden Wochen. Ab sofort k&#246;nnen daher auch keine neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Haushaltssperre in H&#246;he von 115 Mio. Euro beim Marktanreizprogramm (MAP) f&#252;r Erneuerbare Energien und der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) wird von der Bundesregierung nicht aufgehoben. Aufgrund der Verpflichtungen aus dem Vorjahr und den bereits eingereichten Antr&#228;gen bedeutet dies den F&#246;rderstopp der erfolgreichen Programme bereits in den kommenden Wochen. Ab sofort k&#246;nnen daher auch keine neuen F&#246;rderantr&#228;ge mehr entgegengenommen werden.</p>
<p>Gestoppt wurde die F&#246;rderung f&#252;r Solarkollektoren, Biomasseheizungen, kleine Kraft-W&#228;rme-Kopplungs-Anlagen, W&#228;rmepumpen sowie f&#252;r Klimaschutzprojekte in Kommunen und das Programm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau.</p>
<p>Der Bundesumweltminister R&#246;ttgen hatte sich in den vergangenen Wochen zwar um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bem&#252;ht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzminister Sch&#228;uble gestellt. Doch die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.</p>
<p>Die Entscheidung des Bundesfinanzministerums ist nicht nur umwelt- und klimapolitisch falsch. Sie ist auch wirtschaftspolitisch eine Katastrophe. Deutschland ist unter der rot-gr&#252;nen Regierung Marktf&#252;hrer bei den Erneuerbaren Energien geworden. Nachdem die letzte Regierung bereits die Biokraftstoffbranche in Deutschland vor die Wand gefahren hat, macht sich die jetzige daran, die regenerative Heizungsindustrie abzuw&#252;rgen. Diese Position opfert der Finanzminister jetzt der Atomlobby und den Steuersenkungsphantasien der FDP.</p>
<p>In Bonn verhandelt derweil Bundeskanzlerin Merkel und Umweltminister R&#246;ttgen &#252;ber Klimaschutz und zur gleichen Zeit werden in Berlin Fakten gegen den Klimaschutz geschaffen. Anspruch und Wirklichkeit k&#246;nnen bei Schwarz-Gelb nicht weiter auseinanderklaffen als bei der Klimaschutzpolitik. Wer im eigenen Land die Programme gegen den Klimawandel stoppt, kann auch auf internationaler B&#252;hne sich nicht glaubw&#252;rdig f&#252;r mehr Klimaschutz einsetzen.</p>
<p>Die Leidtragenden in NRW sind die zahlreichen mittelst&#228;ndischen Unternehmen, die im Vertrauen auf die Seriosit&#228;t der Politik investiert haben. Aber auch die vielen Antragsteller, die pers&#246;nlich etwas f&#252;r den Klimaschutz tun m&#246;chten, werden gesch&#228;digt.</p>
<p>Gerade jetzt in der Wirtschaftskrise sind diese Mittel besonders wichtig. Laut Umweltministerium bringt jeder F&#246;rdereuro, der aus Bundesmitteln zum &#246;kologischen Umbau der Gesellschaft genutzt wird, bis zu acht Euro an privaten Investitionen. Diese Bundesmittel bringen also einen doppelten Gewinn: zum einen setzen sie nachhaltige Anreize, Energie zu sparen und k&#252;nftig weniger CO2 auszusto&#223;en. Zum anderen werden Arbeitspl&#228;tze im Handwerk und im Mittelstand geschaffen und gesichert.</p>
<p>B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen sind der Auffassung, dass wir statt einer K&#252;rzung und der Haushaltssperre vielmehr eine Aufstockung der Mittel ben&#246;tigen um den Klimaschutz und die Entwicklung der gesamten Branche voranzutreiben.</p>
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		<title>Gute Ideen setzen sich durch</title>
		<link>http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/30/die-fdp-die-kreative-partei/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 18:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[M&#246;nsch, was sind sie kreativ und schlau, diese Liberalen. Da haben sie sich gedacht: Nehm ich mal das Layout von einem Reclam-Heft, schreib &#8220;Die R&#228;uber in Gr&#252;n und Rot&#8221; dr&#252;ber (interessante Reihenfolge) &#8211; und schon interessiert sich das Wahlvolk f&#252;r die Arbeit der FDP-Landtagsfraktion. Na gut, zugegeben, trotz aller H&#228;me: Die Idee ist top. Hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#246;nsch, was sind sie kreativ und schlau, diese Liberalen. Da haben sie sich gedacht: Nehm ich mal das Layout von einem Reclam-Heft, schreib <a href="http://www.fdp-fraktion-nrw.de/webcom/show_article.php/_c-967/i.html">&#8220;Die R&#228;uber in Gr&#252;n und Rot&#8221;</a> dr&#252;ber (interessante Reihenfolge) &#8211; und schon interessiert sich das Wahlvolk f&#252;r die Arbeit der FDP-Landtagsfraktion.</p>
<p>Na gut, zugegeben, trotz aller H&#228;me: Die Idee ist top. Hat schlie&#223;lich die Gr&#252;ne Landtagsfraktion vor sechs Wochen auch schon gemacht (oder ist es noch l&#228;nger her?), das Heft <a href="http://www.gruene.landtag.nrw.de/cms/default/dokbin/326/326722.die_raeuber_in_schwarzgelb.pdf">&#8220;Die R&#228;uber in Schwarz-Gelb&#8221;</a> genannt und tausendfach unter die Leute gebracht. Nur, h&#228;tte die Replik der FDP nicht etwas sch&#246;ner gelayoutet werden k&#246;nnen? Fr&#252;her erscheinen k&#246;nnen, damit man &#252;berhaupt noch irgendjemanden damit erreicht? Und einen einfallsreicheren Titel bekommen k&#246;nnen? Denn welche W&#228;hlerin und welcher W&#228;hler interessiert sich schon f&#252;r die Arbeit einer Regierung, die es seit f&#252;nf Jahren nicht mehr gibt? Wollen nicht lieber alle wissen, welche tollen und zukunftsweisenden Ideen die FDP-Landtagsfraktion f&#252;r die kommenden 5 Jahre hat? Ernsthaft, wer h&#246;rt sich nach den endlosen Diskussionen der Vergangenheit denn heute zum gef&#252;hlten tausendsten Mal das liberale Lamento &#252;ber Feldhamster und die &#8220;Verspargelung&#8221; der Landschaft an? B zw. liest sie sich auch noch durch. Hatten wir solche Debatten denn nicht schon erfolgreich beendet, liebe FDP? Warum habt Ihr nicht aus Eurem gro&#223;artigen Wahlprogramm zitiert? Reiterstaffel f&#252;r K&#246;ln (<a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/03/ingo-wolfs-polizei-scoop-zwei-wochen-vor-der-wahl-eine-dritte-reiterstaffel-fur-nrw/">ach, habt ihr ja letztens schon umgesetzt &#8211; nur ohne Pferde</a>), Sonntags&#246;ffnung f&#252;r Videotheken, Abschaffung der hellelfenbeingelben Farbe bei Taxen &#8211; hab ich was wichtigeres vergessen?</p>
<p>Naja, und alle aktuellen Gr&#252;nen Projekte, die die FDP in ihrem Heftchen so harsch kritisiert, werden ab dem 9. Mai kommen &#8211; so oder so, denn sie sind im Sinne der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger! Auch gegen den Widerstand der besserverdienenden Steuersenker, Hotelbesitzer und Marktradikalen: Der Ausstieg aus der Atomkraft, eine zukunftsweisende und klimafreundliche Energieversorgung, der Stop der CO-Pipeline, die Einf&#252;hrung eines Mindestlohns, die Abschaffung der Studiengeb&#252;hren, ein sozial gerechtes und erfolgreiches Bildungssystem sowie die breite Umsetzung des Rauchverbots in Gastst&#228;tten, all das wird sich durchsetzen!</p>
<p>Liebe FDP, wir freuen uns, dass Ihr derart detailliert in Eurer Brosch&#252;re &#252;ber unsere Ideen und Projekte berichtet. Wir sind aber erschreckt, dass Ihr nur in die Vergangenheit schaut und selbst anscheinend keine neuen Ideen f&#252;r dieses Land und seine Menschen entwickelt habt!? Vielleicht solltet Ihr die Zeit bis zum Mai 2015 f&#252;r eine l&#228;ngere, ruhige Denkpause nutzen. Und vielleicht entscheidet Ihr Euch danach ja auch f&#252;r den Ruhestand. Eure gro&#223;e Zeit ist ja seit Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts leider vorbei&#8230;</p>
<p>&#220;brigens: Das Schwarz-Gelbe Trauerspiel hat sieben Akte. Das Gr&#252;n-Rote nur f&#252;nf. Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt.</p>
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