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25Apr

Gemeinsam für den Atomausstieg.

Wir haben schon einige Anti-Atom-Demos und Castor-Proteste  (und dies nicht nur im Wendland oder im Münsterland) mitgemacht – aber die Aktionen am Samstag waren wirklich unglaublich! Während sich auf der Demo in Ahaus 7.000 Menschen versammelten (Bilder von der Demo), wurde das AKW Biblis von 20.000 Menschen umzingelt  und zwischen dem AKW Krümmel und  dem AKW Brunsbüttel bildeten 100.000 TeilnehmerInnen eine 120 km lange Menschenkette. Die AntiAtomBewegung hat sich kraftvoll und eindrucksvoll zurückgemeldet – und alle Gruppen, Initiativen und Aktiven haben ein gemeinsames Ziel: Den Ausstieg aus der Atomkraft!

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Danke für diese eindrucksvolle und lautstarke Demo in Ahaus! Wir wollen uns bei allen TeilnehmerInnen, den Mitgliedern der BI Ahaus, den vielen HelferInnen den vielen Gruppen & Initiativen und natürlich bei den Organisatoren der vielen Busse bedanken! Ohne Euch hätte dies nicht klappen können – Ihr seid super! Danke.

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25Apr

Habt ihr uns gesehen?

Und mit “ihr” meine ich diejenigen, die die Verantwortung für das Wohlergehen aller Menschen in unserem Lande tragen. Die aber meinen, dass man den Atomausstieg ruhig wieder rückgängig machen kann. Und die sich den Profitwünschen von Energieunternehmen lieber beugen, als der Sicherheit für Menschen und Natur.

Und mit “uns” meine ich nicht nur uns Grüne, sondern jeden einzelnen der ca. 130.000 Menschen, die gestern den größten Protest seit Jahrzehnten möglich gemacht haben. Die mit mir in Ahaus oder woanders in der Sonne standen oder liefen, um geschlossen ein deutliches Signal zu setzen, dass die Menschen in Deutschland ganz und gar nicht einverstanden sind mit der Energiepolitik der schwarz-gelben Regierung.

Ich jedenfalls habe es gesehen. Und es war ein so deutliches Signal, dass ich aus dem Gänsehaut bekommen kaum noch herauskam. Ich hoffe doch sehr, dass auch die besonders selbstgefälligen dies nicht ignorieren. Da ich mir da aber nicht so sicher bin, ob das funktioniert, hoffe ich noch mehr, dass ihr alle wisst, wo ihr  in zwei Wochen euer Kreuz macht. Denn sicher ist nur das Risiko. Und dass wir den Ausstieg aus dem Ausstieg mit allen Kräften verhindern werden.

Hier noch ein paar Impressionen aus Ahaus:

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22Apr

Grüne kämpfen weiter gegen CO-Pipeline

Die CO-Pipeline ist 67 Kilometer lang und soll giftiges Kohlenmonoxid (CO) von Dormagen nach Uerdingen transportieren und läuft durch den Kreis Mettmann, Hilden, Düsseldorf und Duisburg. Die Trasse der umstrittenen CO-Pipeline der Bayer AG verläuft zum Teil an dicht besiedelten Wohngebieten vorbei.

Viele Menschen haben sich in Bürgerinitiativen zusammengeschlossen und mehr als 100.000 Unterschriften gegen den Bau der Leitung gesammelt. Während die AnwohnerInnen große Sicherheitsbedenken haben und sich gegen die Enteignung ihrer Grundstücke wehren, baut die Bayer AG weiter und schafft Fakten. Eine große Koalition, bestehend aus den Regierungsparteien CDU und FDP, sowie der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, ermöglichen der Bayer AG den Bau einer CO-Giftgasleitung.

Der Kreis Mettmann und mehrere Städte klagen gegen die CO-Pipeline.

Für uns Grüne ist nach wie vor klar: wir lehnen die CO-Pipeline grundsätzlich ab, weil dieses Projekt nicht vollständig beherrschbare Risiken für Leib und Leben der Menschen entlang der Trasse birgt.

Erschwerend hinzu kommt:

  • Es gibt Alternativen

Der Erhalt der Arbeitsplätze an den Standorten Dormagen und Uerdingen, könnte auch durch einen Umbau der Anlagen gesichert werden. Das dort entstehende Kohlenmonoxid kann dort unmittelbar verarbeitet werden.

  • Die Pipeline dient nicht dem Allgemeinwohl


Ein Nachweis für das Gemeinwohl des Projekts konnte bisher nicht erbracht werden, dies hat das Oberverwaltungsgericht Münster bereits 2007 in seinem Urteilsspruch unterstrichen.

  • Die Pipeline ist nicht betriebsfähig

Die Bayer AG hat nachweislich vielfach und wiederholt mit Wissen und Wollen gegen Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses verstoßen: Trassenänderungen, widerrechtliche Inanspruchnahme von Grundstücken, Verwendung von anderen Stahlrohren, etc. pp.

Beim Bau der CO-Pipeline herrschen Zustände wie beim Kölner U-Bahn-Bau: es wurde gepfuscht, getrickst und gelogen.

Jeder Frittenbuden-Besitzer wird, wenn er gegen Auflagen verstößt, entsprechend ermahnt oder muss auch seinen Laden schließen. Die Bezirksregierung scheint bei einem so gefährlichen Projekt andere Maßstäbe anzulegen, wir halten das für unverantwortlich.

Was bei den Menschen ankommt ist doch: Die Bayer AG baut und die Bezirksregierung genehmigt hinterher.
Der amtierende Regierungspräsident und SPD-Direktkandidat Jürgen Büssow, hat erheblich dazu beigetragen, dass die Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen in die Bezirksregierung und in die Aussagen über die Sicherheit der Pipeline, verloren haben.

Was haben wir gemacht?

Wir Grüne haben im Landtag einen Antrag zum sofortigen Baustopp der Pipeline gestellt und im Umweltausschuss Information und Aussprache ermöglicht. So konnte unter den Augen der Öffentlichkeit offene Fragen, Ängste und Nöte der BürgerInnen erörtert werden.

Mit der Behandlung der CO-Pipeline im Landtag war es der Landesregierung nicht möglich, sich, wie der Ministerpräsident, in „Schweigen“ zu hüllen und sich mit dem Hinweis auf ein schwebendes Verfahren zurück zu ziehen. Spätestens seit der Lügengeschichte zu der Kampfmittelfreiheit steckt die Landesregierung mitten im Thema.

Zuletzt im Dezember 2009 haben wir die Landesregierung in einem Antrag aufgefordert, die Menschen in der betroffenen Region endlich ernst zu nehmen, das Projekt der CO-Pipeline sofort zu beenden und zum Erhalt der Arbeitsplätze in Dormagen und Uerdingen, die technischen Anlagen an diesen Standorten für die Herausforderungen der Zukunft zu ertüchtigen, so dass an beiden Standorten das dort entstehende CO unmittelbar verarbeitet werden kann.

Wir fragen uns wie lange sich die Landesregierung und auch die PolitikerInnen die die Pipeline befürworten noch an der Nase herumführen lassen wollen, irgendwann muss Schluss sein.

Wir Grüne fordern:

  • Das sofortige Aus für das Projekt CO-Pipeline
  • Tödliches giftiges Gas, wie CO, muss am Entstehungsort verarbeitet werden – in keinem Fall gehört es ine eine Leitung, die durch Wohngebierte, Schulgelände und Kindertagestätten geführt wird.
  • Bayer muss dieses Projekt endlich aufgeben und die bereits gefunden Alternativen zur Pipeline nutzen.

Tatsache ist, dass die Bayer AG und ihre Tochterunternehmen des Konzerns selbst dafür verantwortlich sind, dass die Anwohner entlang der Trasse die Pipeline nicht akzeptieren und niemals akzeptieren werden.

weitere Informationen gibt es auf www.gruene-nrw.de und www.martin-sebastian.de

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20Apr

Oliver Krischer zur Anhörung der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes

Oliver Krischer kommentiert die Anhörung zum Gesetzentwurf der CDU/CSU und FDP für die Kürzungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 21. April 2010 im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

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19Apr

Das Männer-Manifest – Eine Erklärung und einige Reaktionen dazu.

Schon erstaunlich was dies Papier für hohe Wellen geschlagen hat – über 680 Kommentare innerhalb nur weniger Tage und zahlreiche Artikel in überregionalen Zeitungen (taz, SZ, SPIEGEL, derWesten) und in der Blogossphäre (maedchenblog, maedchenmannschaft). Die taz hatte das Manifest als eine der ersten Zeitungen abgedruckt – und bereits kurz nach der Veröffentlichung wurde unser Papier zum Teil (sehr) kontrovers in den Kommentaren der Onlineausgabe der tageszeitung diskutiert. Auch unter dem Beitrag bei SPIEGEL-Online zum Männermanifest – Eine Gruppe männlicher Grüner fordert mehr feministisches Engagement ihrer Geschlechtsgenossen. – wurden innerhalb weniger Tage zahlreiche Kommentare  gepostet und unsere Aussage: Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht debattiert. Bei der Süddeutschen ZeitungSie sind jung und erfolgreich. Und doch haben 21 Grünen-Politiker keinen Bock mehr, Macho sein zu müssen – waren die Reaktionen der LeserInnen etwas verhaltener. Eines zeigen aber alle Reaktionen: Die Verfasser haben einen Nerv getroffen und eine schon längst fällige Debatte (intern wie extern) angestoßen. Man darf gespannt sein, was sich daraus entwickelt…

Am Rande der Bundesfrauenkonferenz haben wir kurz mit Sven Lehmann (Autor) über die Reaktionen gesprochen und natürlich auch noch einige Stimmen zum Grünen Männermanifest eingefangen.

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