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18Jan

Erwischt!

Die FDP wurde bei der sehr aktiven Einwerbung von Parteispenden erwischt – und fühlt sich voll im Recht. Was war letzte Woche geschehen passiert, was wurde bekannt? Ohne jede Scham nahmen die Liberalen 1,1 Millionen Euro als Spende in mehreren Tranchen an. Pikant: Spender ist ein namhafter Hotelbetreiber, der sich sicherlich riesig über die von den Liberalen reduzierte Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen freut. Eigner des Hotelbetreibers ist überigens der Milliardär Finck, der so nicht nur an dieser Stelle von der FDP-Klientelpolitik für Besserverdienende profitiert.

Überwiesen wurde das Geld während des Bundestagswahlkampfes im August, teilweise aber auch während der laufenden Koalitionsverhandlungen – in denen sich die FDP besonders für die Interessen der Hoteliers einsetzte. Nun kann sich selbstverständlich jede Partei Geld spenden lassen, muss sich aber zurecht fragen lassen, woher es stammt und wofür es gespendet wurde und ob man es denn annimmt. In diesem Fall liegt alles auf der Hand. Die Empörung ist gross, nur die Liberalen stört dies nicht. Zurecht. Schliesslich ist sie die Partei der Wirtschaftsliberalität und der Steuersenker. Keine Aufregung also, sie hat nur den an sich selbst gestellten Anspruch erfüllt und setzt sich in allen Bereichen, auch im politischen, für das Prinzip des Wettbewerbs und für ”Privat vor Staat” ein. Welcher Partei gelingt die Umsetzung ihres Wertekanons schon so vollständig in so kurzer Zeit?

Man darf auf die Grossspenden gespannt sein, die im Rahmen der Landtagswahl fliessen werden. Wir kennen ja die FDP hier im Land. Skrupellosigkeit im Umgang mit Geld hat hier spätestens seit Möllemann Tradition.

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17Jan

Was ich nicht weiß…

… macht andere trotzdem unglücklich. Oder krank. Oder sogar tot. Und es sind nicht nur die Großen Entscheider da oben, die dagegen etwas tun können. Mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit im Alltag und den richtigen Entscheidungen hier und da kann auch ein momentan leider schwarz-gelb regiertes Land von unten langsam aber sicher GRÜN werden.

Dem entgegen steht in unserem alltäglichen Leben ein großes Distanz-Problem. Der Strom kommt aus der Steckdose, das Essen aus dem Supermarkt, die Klamotten von H&M und die CDs und Bücher aus dem Internet. Alles ist so schön günstig und wenn nicht hier, dann bestimmt woanders.

STOP!

Man muss sich nur mal vorstellen, die Distanz zur Herkunft und Produktionsweise unserer alltäglichen Gebrauchs- und Genussgegenstände wäre plötzlich verschwunden.

Für eine leckere Haselnusstafel oder eine Packung schoko-umhüllte Nüsse und Cornflakes würden wir doch nie ein 9-jähriges Nachbars-Kind ungeschützt mit giftigem Pflanzenschutzmittel hantieren und danach 10kg-Säcke schleppen lassen. Nein? Aber woanders lassen wir es zu.

Für einen leckeren Burger würden wir doch nie in unserem Hinterhof in niedliches, kleines Kalb egewaltsam der Mutter entreißen, dann in der eigenen Scheiße stehend im Halbdunkeln mit viel zu wenig Platz mit Hightech-Futter maschinell vollstopfen, ihm verschiedene unnütze Körperteile abschneiden, um es dann irgendwann eingepfercht und verängstigt zum Schlachter zu bringen, wo es dann ebenso maschinell getötet und verarbeitet wird. Nein? Aber woanders lassen wir es zu.

Für den Strom, der aus der Steckdose kommt, damit wir unsere tollen Geräte aufladen und benutzen können, würden wir nie wollen, dass unsere Kinder und die unserer besten Freunde Atembeschwerden und Leukämie bekommen oder unseren Verwandten die komplette Ernte verdirbt, wenn wir doch wissen, dass sie davon leben müssen und ihnen dann beim verhungern zuschauen. Nein? Aber woanders lassen wir es zu.

Für das coole neue T-Shirt, das ja nur 10 EUR kostet (selbst wenn es 100 EUR kostet, muss das noch nix heißen), würden wir doch nie verlangen, dass unsere Eltern 16 Stunden am Tag für einen Hungerlohn in vollen, heißen Fabriken sitzen, dort ohne Schutzkleidung mit giftigen Chemikalien hantieren und keinerlei Rechte haben. Nein? Aber woanders lassen wir es zu.

Wir würden unsere Kinder nie das Wasser trinken lassen oder sie im Wasser baden, das wir im Bad den Abfluss runterrauschen lassen oder das die Chemiefabriken in die Flüsse leiten, damit alle unsere tollen Produkte hergestellt werden können? Nein? Aber woanders lassen wir es zu.

Klar haben wir immer die Entscheidung, was wir wann wo kaufen und es gibt auch Menschen, die leben komplett, ohne solche Dinge zu fördern, aber es wird uns auch so verdammt schwierig gemacht. Die Firmen lügen auf Verpackungen, in Anzeigen und Werbespots das Blaue vom Himmel herunter. Glückliche Menschen, glückliche Kühe, sattes Grün soweit das Auge reicht. Jede Menge Entscheidungen treffen wir völlig unbewusst, weil uns jahrelang oder gar jahrzehntelang gewisse Dinge eingetrichtert wurden, so dass wir nicht mal auf die Idee kommen, sie mal in Frage zu stellen. Die Zusammenhänge der globalisierten Welt werden ja bewusst verschleiert. Und die Firmen schaufeln sich die Taschen voll. Klingt platt, ist aber so.

Wenn ich z.B. für eine Kanne Kaffee, 20 afrikanischen Familien das Trinkwasser wegnehmen müsste, 10 Bäume verbrennen, 20 Fische töten, 2 Arbeiter verprügeln und einem Kind verbieten müsste, in die Schule zu gehen, würde er mir gründlich im Hals stecken bleiben! Muss ich aber nicht.

Aber nachdenken kann ich. Wenigstens hier und da. Schonmal mit irgendwas anfangen. Ökostrom bestellen. Auch mal Bio und Faitrade kaufen. Nicht mehr zum amerikanischen Fastfood-Riesen gehen. Mal wieder mit der Bahn fahren. Einfach mal testen und gucken, wie es sich anfühlt. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm. Vielleicht macht es sogar Spaß. Und ohne dass es bei mir schlechter wird, wird es woanders vielleicht ein kleines bisschen besser.

Dazu brauche ich keine Gesetze, sondern nur ein bisschen Mut und Motivation. Leider gibt es aber viele Dinge, bei denen das nicht ausreicht. Und da müssen die Grünen ran, denn von den anderen können wir erfahrungsgemäß nicht viel erwarten bei diesen Themen.

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15Jan

Live-Blog vom 30. Geburtstag

In diesem Beitrag berichten wir von der Geburtstagsgala zum 30. Geburtstag der Grünen in Nordrhein-Westfalen im Savoy-Theater, Düsseldorf. Der Eintrag wird permanent von uns aktualisiert.

15.00 Uhr

Die letzten Dekorationen im Savoy-Theater werden vorgenommen – von Joseph Beuys bis Arndt Klocke, Erinnerungen aus 30 Jahren Grünen werden liebevoll drappiert.

16:00 Uhr

Letzter Feinschliff auf der Bühne von Oliver Keymis, dem Moderator des Abends.

17:00 Uhr

Der Sektempfang im Savoy beginnt – in kürzester Zeit ist das Foyer gut gefüllt, über 500 Gäste haben sich für heute angekündigt!

17:20 Uhr

Der Eyecatcher im Foyer: Eine Beamer-Leinwand mit Fotos aus 30 Jahren Grüner Geschichte.

17:40 Uhr

Alle feiern sie mit – über 500 Gäste wollen im Savoy den 30. Geburtstag der Grünen NRW feiern. Darunter auch Gäste aus sämtlichen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Aufgrund des überwältigenden Andrangs wagen wir die inoffizielle Prognose, dass das Programm wohl einige Minuten später anfangen wird.

17:54 Uhr

Die Heavy Gummis entern die Bühne und heizen musikalisch ein.

18:05 Uhr

Volles Haus – alle 500 Plätze sind belegt.

18:10 Uhr

Es geht los – Oliver Keymis eröffnet die Geburtstagsgala.

18:15 Uhr

Oliver begrüßt einige der Gästen – von Gründungsmitgliedern, über alte Landesvorstände, Grüne Abgeordnete bis hin zu den Vorsitzenden des BUND, der SPD und der Linken in NRW.

18:17 Uhr

Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke, die aktuellen Landesvorsitzenden, erinnern sich an ihre Geschichte mit den Grünen.

18:20 Uhr

Arndt hat ein altes Foto mitgebracht – 9 Jahre alt, neben dem damligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau.

18:23 Uhr

Arndt und Daniela übergeben wieder an Oliver. Er talkt jetzt mit Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen.

18:26 Uhr

Claudia erzählt einige Anekdoten aus der Anfangszeit, als sie noch als “Managerin” von Ton-Steine-Scherben auf Grünen Veranstaltungen unterwegs war.

18:28 Uhr

Claudia erzählt, wie sie zu den Grünen kam. Die Bundestagsfraktion suchte 1985 eine Pressesprecherin (damals noch in Bonn!) und schaltete eine Zeitungsanzeige. Kriterien: Diplomiert, politisch erfahren, weiblich. Auf sie traf nur “weiblich” zu, aber die Band drängte sie zur Bewerbung. Wie es aus ging, ist bekannt: Claudia wurde Pressesprecherin der Fraktion und prägt seitdem die Grüne Geschichte mit.

18:30 Uhr

Clauda kündigt scherzhaft an, die nächsten 30 Jahre Parteivorsitzende bleiben zu wollen.

18:34 Uhr

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Claudia verlässt unter großem Applaus die Bühne, auf der jetzt der Spot zur Landtagswahl 1980 gezeigt wird.

18:37 Uhr

Vom Bauer Maaß und wie er zusammen mit den Grünen das Atomkraftwerk in Kalkar verhindert hat, geht es jetzt zurück in die Gegenwart. Oliver ruft die Grüne Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann zu sich auf die Bühne.

18:39 Uhr

Auch Sylvia kommt nicht drum herum, von ihren ersten Kontakte mit den Grünen zu berichten. Sie hat die klassische Kommunalo-Karriere hinter sich und machte jahrelang in Solingen Politik vor Ort.

18:41 Uhr

Sylvia gibt die Parole für die kommende Landtagswahl aus – wir Grüne wollen zweistellig werden und den Abstand zur FDP von ca. tausend Stimmen auf mehrere tausend Stimmen zu erhöhen.

18:42 Uhr

Wir wollen ganz klar drittstärkste Kraft in NRW werden – die Worte von Sylvia kommen an. Der Saal jubelt.

18:44 Uhr

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Sylvia verlässt wieder die Bühne und wir schauen uns den Spot zur Bundestagswahl von 1983 an: Herr Kasufke und Hoimar von Ditfurth, der den Grünen Wahlkampf unterstützte:.

18:47 Uhr

Wilhelm Knabe, Sigi Martsch und Christia Nickels nehmen zusammen mit Oliver auf unserem künstlichen Eisberg platz. Stimmungsvolle Kulisse!

18:49 Uhr

Wilhelm Knabe war übrigens der erste Bundesvorsitzende der Grünen. Gerade berichtet er von der Gründung des NRW-Landesverbandes in Hersel – natürlich hat er wieder seinen Zollstock dabei.

18:51 Uhr

Wilhelm berichtet: Erst teilte die Kirche die Welt in “gut und böse”, dann kam die soziale Frage und die Einteilung in “links und rechts”. Die Grünen machten den Umweltschutz zum Ziel und brachen das bisherige System auf.

18:53 Uhr

Christa erinnert sich noch gut an die “Schützenhalle” in Hersel, in der sich die Grünen in NRW gründeten. Zitat: “Alt und miefig – der völlige Gegensatz zur Grünen Partei”.

18:57 Uhr

Christia berichtet vom Spirit aus der Grünen Gründungszeit und zieht die Vergleiche bis in die Gegenwart: Grüne gehen sehr grundsätzlich an die Probleme und suchen nicht nur nach kurzfristigen Lösungen, wie die aktuelle Regierung mit ihrem Wachstumgsbeschleunigungsgesetz.

18:58 Uhr

Die etablierten Medien konnten damals kaum mit den Grünen umgehen. Die FAZ titelte zum emanzipativen Grundsatz der Grünen: “In der Schleimspur der Frauenbewegung – kriechend schafften die Männer sich selber ab”.

19:00 Uhr

Sigi Martsch berichtet vom Einzug 1985 in den Landtag NRW und der folgenden Elefantenrunde mit Johannes Rau.

Sigi sagte damals:

“Heute ist in der parlamentarischen Demokratie von NRW ein neues Kapitel aufgeschlagen worden”.

Daraufhin platzte Johannes Rau vor Wut:

“Was heisst hier Kapitel? Fußnote – die Grünen sind eine Fußnote! Beim nächsten mal seid ihr sowieso verschwunden!”

Der Lauf der Geschichte ist bekannt: 10 Jahre Rot-Grüne Regierung in NRW und heute sind die Grünen drittstärkste Kraft.

19:03 Uhr

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Es folgt der Spot zur Bundestagswahl 1987.

19:10 Uhr

Reiner Priggen berichtet von den Koalitionsverhandlungen mit der SPD in Nordrhein-Westfalen – zwei völlig verschiedene Kulturen trafen damals auseinander. Sein Fazit nach zwei Koalitionsausschüssen unter anderem mit Wolfang Clement und Peer Steinbrück: Wer das mitgemacht hat, den können mögliche Koalitionen nach dem 9. Mai 2010 nicht schocken.

19:13 Uhr

Bärbel Höhn und Michael Vesper, die beiden Grünen MinisterInnen in der Rot-Grünen Koalition betreten unter tosendem Applaus die Bühne. Bärbel beschreibt ihren Weg “von der Demonstrantin zur Ministerin”.

19:15 Uhr

Michael Vesper erntet belustiges Mitleid, als er von seinem aktuellen Job als Geschäftsführer des Deutschen Olympischen Sportbundes erzählt und dass er beruflich zur Weltmeisterschaft nach Südafrika “muß“. Wirklich grausam.

19:19 Uhr

Als späterer Minister in NRW unter anderem auch für Sport zuständig, hat er 1983 natürlich auch die “Grüne Tulpe” mitgegründet, die Fussballmannschaft der Grünen Bundestagsfraktion. Das passende Trikot hat er mitgebracht – der Stil ist heute übrigens wieder modern.

19:22 Uhr

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Nach dem kurzweiligen Plausch mit Bärbel und Michael folgt der Spot zur Bundestagswahl 1990.

19:24 uhr

Der Saal ist übrigens brechend voll – selbst auf den Stufen sitzen noch Gäste. Absolut unglaublich.

19:29 Uhr

Claus Vincon, besser bekannt als “Käthe” aus der Lindenstrasse, erzählt warum er im letzten Jahr Mitglied der Grünen geworden ist und warum er jetzt Kommunalpolitik in Köln macht. Mit ihm auf der Bühne ist Volker Hoffmann, ein Grünes Urgestein. Sein Eintrittsalter gibt er als 2. November 1940 an – er sei als “Grüner geboren”.

19:32 Uhr

Volker Hoffman ruft von der Bühne:

Wenn ich mir den Unsinn anschaue, den die anderen Parteien machen – die Grünen müssten Volkspartei sein!

Der Saal tobt.

19:33 Uhr

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Es folgt der wirklich gelungene Spot zur Landtagswahl 1990.

19:34 Uhr

Die Reihe der ehemaligen Landesvorsitzenden wird fortgesetzt: Kerstin Müller und Wolfgang Schmitt. Beide haben das “Mir Reicht’s!”-Plakat mitgebracht, die erste Grüne Mitgliederwerbekampagne.

19:42 Uhr

Kerstin versichert allen WahlkämpferInnen in NRW, dass die Bundestagsfraktion sie voll bei der kommenden Landtagswahl unterstützen werde.

19:45 Uhr

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Der Spot zur Bundestagswahl 1998 wird gezeigt – Applaus bei den ersten Sätzen von Joschka Fischer.

19:48 Uhr

Britta Haßelmann und Frithjof Schmidt betreten die Bühne – das Vorsitzenden-Duo mit dem höchsten Größenunterschied (wir meinen die Körpergröße). Beide trafen die Entscheidung “keine Interviews im Stehen zu geben”.

19:54 Uhr

Sie berichten von der Koalitionszeit mit Wolfang Clement (damals noch SPD) und wie dieser Entscheidungen an den Grünen vorbei treffen wollten – z.B. bei der Stammzellenforschung. Den kommenden Koalitonsausschuss wollte er einfach absagen: “Ich habe keine Zeit”. Britta und Frithjof fingen ihn auf dem Flughafen Köln-Bonn ab, man hielt einen einstündigen Koalitonsausschuss ab. Dort fiel ein SPD-Genosse Wolfgang Clement in den Rücken und die Stammzellenforschung war vom Tisch. Der Genosse war übrigens Franz Müntefering…

19:57 Uhr

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Es folgt der Spot zur Landtagswahl 2000.

19:59 Uhr

Applaus als die SprecherInnen der Grünen Jugend NRW, Verena Schäffer und Eike Block, auf die Bühne gebeten werden.

20:01 Uhr

Verena gibt einen Ausblick auf den Landtagswahlkampf der Grünen Jugend – Ausbildungsplätze werden ein wichtiges Thema der Kampagne werden.

20:02 Uhr

Oliver fragt Eike, was er der Mutterpartei aus Sicht der Grünen Jugend mitgeben würde. Großer Applaus im Saal als Eike sagt, er wünsche sich noch mehr Debatten!

20:03 Uhr

Überraschung – die Grüne Jugend dankt den Grünen NRW für die gute Zusammenarbeit und hat Geschenke mitgebracht:

  • Ein Fernrohr, um weiter in die Zukunft zu schauen und Visionen zu entwickeln.
  • Eine Palme, für Diejenigen die Sehnsucht nach Jamaika haben.

20:06 Uhr

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Daniela und Arndt nehmen die Geschenke entgegen, danach folgt der aktuelle Video-Spot zum Geburtstag der Grünen NRW.

20:10 Uhr

Fatih Cevikkollu sorgt jetzt für die Lacher – er ist unter anderem bekannt aus der Serie “Alles Atze” mit Atze Schröder. Die ganzen Gags und Witze können hier wier hier unmöglich widergeben, dafür eine klare Empfehlung aussprechen: Wer die Chance hat Fatih zu sehen, sollte sie unbedingt wahrnehmen! Wir haben Tränen gelacht.

20:44 Uhr

Großer Applaus für Fatih. Oliver bittet nun Hannelore Kraft, Fraktions- und Parteivorsitzende der SPD in NRW, und Mike Groschek auf die Bühne. Beide haben überreichen unseren Parteivorsitzenden ein Präsent im Namen der SPD: Samenkörner für rote und grüne Blumen – weil rot-grün Ihre Wunschkoalition nach der Wahl ist. Außerdem: Sägespäne aus Holger Börners Dachlatte.

20:48 Uhr

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Passend zum Auftritt von Hannelore Kraft und Mike Groschek wird der Spot zur Landtagswahl 2005 gezeigt: “Die schwarzen Mächte erwachen”.

20:50 Uhr

Sylvia Löhrmann, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag und Spitzenkandidatin der Grünen in NRW schenkt im Namen der Fraktion der Partei einen Efeu, damit diese genauso schnell und grün wächst.

20:54 Uhr

Daniela und Arndt haben als Landesvorsitzende ein ganz besonderes Geschenk für die Partei mitgebracht: Eine ein Meter große Torte in Form einer Sonnenblume.

20:58 Uhr

Oliver holt Sabine P. auf die Bühne – das 11.000 Mitglied der Grünen NRW. Zusammen mit den Landesvorsitzenden schneidet sie die Torte an.

20:59 Uhr

Alle Gäste die heute bereits auf der Bühne waren werden noch einmal nach oben gebeten. Vor dieser Kulisse wird die Torte angeschnitten. Zum Sound von Heavy Gummi geht die Party jetzt im Foyer des Savoys weiter – der Abend ist noch jung!

22:03 Uhr

Im Foyer rockt der DJ, Landesvorsitzende, Abgeordnete, Mitglieder und Freunde schwingen das Tanzbein.

0:34 Uhr

Noch immer sind über 150 Menschen anwesend und feiernd den Geburstag der Grünen NRW. Inzwischen hat das Team der LGS still und unbemerkt die Bühnen-Deko abgebaut und mischt sich jetzt auch unter die tanzende Meute.

Übrigens unser Zitat des Abends kommt von Hannelore Kraft: Die SPD will eine Rot-Grüne Koalition in NRW. An uns soll es nicht scheitern…

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14Jan

Steht das Impulsprogramm zur Förderung von Mini-Kraft Wärme Kopplungs-Anlagen vor dem Aus?

Und dies obwohl die CDU/CSU zusammen mit der SPD dieses Programm 2008 auf den Weg gebracht hatte. Dieser begrüßenswerte Schritt führte dazu, dass bei Anlagen bis 50 kW Leistung eine deutliche Zunahme der Inbetriebnahmen von 3.800 in 2008 auf 6.400 in 2009 (Angabe des Bundesverbandes KWK) ausgelöst wurde. Darüber hinaus haben Hersteller neue Anlagen entwickelt und zum Teil auf den Markt gebracht, was deutlich macht, dass auch durch das Impulsprogramm Bewegung in den Markt für kleine KWK-Anlagen gekommen ist.

Doch nun scheint dieser positiven Entwicklung von Seiten der Politik ein Ende. Denn es gibt konkrete Hinweise darauf, das der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) das “Impulsprogramm zu Mini-KWK-Anlagen” in 2010 nicht weiter verlängern will. Noch scheint im BMU nichts endgültig entschieden und deshalb ist es sehr wichtig, dass sich viele für Klimaschutz, Energieeffizienz und KWK-engagierte Menschen an das BMU wenden und deutlich machen, was sie vom einem Aus für das Impulsprogramm halten.

Daher haben wir auf meiner Homepage www.oliver-krischer.eu einen Musterbrief für ein Schreiben an den Bundesumweltminister entworfen, welches gerne heruntergeladen, um weitere und individuelle Aspekte ergänzt werden kann und dann an das Bundesumweltministerium gesandt werden kann.

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14Jan

Mehrheit der Deutschen sagt: GRÜNE sind unentbehrlich

Das wir Grüne das sagen, ist klar – aber dass auch eine deutliche Mehrheit der Deutschen die GRÜNEN für unentbehrlich hält, bestätigt eine aktuelle Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“. 63 Prozent der Befragten sagten: die Grünen würden auch 30 Jahre nach ihrer Gründung gebraucht – auch wenn das Umweltbewusstsein bei den anderen Parteien größer geworden ist. Aber: Die Leute wissen eben, dass es bei den anderen viel heiße Luft und wenig Substanz gibt.

Schön ist übrigens auch, dass dieselbe Umfrage die Grünen im Bund jetzt klar als drittstärkste Kraft bei 14 Prozent sieht und die FDP „nur“ noch auf 10 Prozent kommt, was natürlich immer noch deutlich zu viel ist.

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