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24Feb

NRW-Wahl ist Entscheidungswahl für Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Vor wenigen Tagen hat das Bundesumweltministerium (BMU) auf eine Anfrage von mir in einer schriftlichen Antwort bestätigt, dass für die von CDU/CSU und FDP geplanten Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke auch die Zustimmung des Bundesrates bei der Änderung des Atomgesetzes notwendig ist.

Danach geht das Ministerium von einer Zustimmungspflicht des Bundesrats aus, weil die Länder durch längere Laufzeiten bei der Atomaufsicht zusätzlich belastet würden. Beim unter Rot-Grün beschlossenen Atomausstieg sei der Bundesrat damals nicht mit einbezogen worden, da es nach Einschätzung des BMU um eine Entlastung von Aufsichtspflichten für die Bundesländer ging. Nun aber würde durch eine Laufzeitverlängerung eine Belastung auf die Bundesländer zukommen und folglich müsste er mit abstimmen.

Daher wird die Wahl am 9. Mai in NRW auch eine Abstimmung über die Zukunft der Atomkraft in Deutschland werden.

Da die schwarz-gelbe Koalition in Berlin die Laufzeiten der Atommeiler verlängern möchte, ist auch eine Änderung des Atomgesetzes notwendig. Doch allem Augenschein nach wird es ja sicherlich für Schwarz-Gelb in NRW nicht reichen. Dies bedeutet, dass die Stimmenverhältnisse im Bundesrat sich ändern werden. Denn ohne die Stimmen der Atomkraftbefürworter CDU und FDP  wird die Bundesregierung nicht mehr die notwendige Mehrheit in der Länderkammer besitzen.

14Jan

Steht das Impulsprogramm zur Förderung von Mini-Kraft Wärme Kopplungs-Anlagen vor dem Aus?

Und dies obwohl die CDU/CSU zusammen mit der SPD dieses Programm 2008 auf den Weg gebracht hatte. Dieser begrüßenswerte Schritt führte dazu, dass bei Anlagen bis 50 kW Leistung eine deutliche Zunahme der Inbetriebnahmen von 3.800 in 2008 auf 6.400 in 2009 (Angabe des Bundesverbandes KWK) ausgelöst wurde. Darüber hinaus haben Hersteller neue Anlagen entwickelt und zum Teil auf den Markt gebracht, was deutlich macht, dass auch durch das Impulsprogramm Bewegung in den Markt für kleine KWK-Anlagen gekommen ist.

Doch nun scheint dieser positiven Entwicklung von Seiten der Politik ein Ende. Denn es gibt konkrete Hinweise darauf, das der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) das “Impulsprogramm zu Mini-KWK-Anlagen” in 2010 nicht weiter verlängern will. Noch scheint im BMU nichts endgültig entschieden und deshalb ist es sehr wichtig, dass sich viele für Klimaschutz, Energieeffizienz und KWK-engagierte Menschen an das BMU wenden und deutlich machen, was sie vom einem Aus für das Impulsprogramm halten.

Daher haben wir auf meiner Homepage www.oliver-krischer.eu einen Musterbrief für ein Schreiben an den Bundesumweltminister entworfen, welches gerne heruntergeladen, um weitere und individuelle Aspekte ergänzt werden kann und dann an das Bundesumweltministerium gesandt werden kann.

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