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	<title>GrünBlog &#187; nrw</title>
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	<description>Der Grüne Blog aus Nordrhein-Westfalen</description>
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		<itunes:summary>Gruuml;nes aus NRW - Der Podcast der Gruuml;nen aus Nordrhein-Westfalen.</itunes:summary>
		<itunes:author>Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen</itunes:author>
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		<title>&#8220;Uns geht es auch in Zukunft um einen tief greifenden Politikwechsel!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 19. Juni 2010 wird auf der Landesdelegiertenkonferenz in Neuss der neue Landesvorstand der NRW-Gr&#252;nen gew&#228;hlt. Ich bewerbe mich um das Amt des Landesvorsitzenden und stelle hier im Blog meine Ideen vor: Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gr&#252;ne in NRW, fast eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen haben uns bei der Landtagswahl ihre Stimme gegeben. Fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 19. Juni 2010 wird auf der <a href="http://neuss2010.gruene-ldk.de/">Landesdelegiertenkonferenz in Neuss </a>der neue Landesvorstand der NRW-Gr&#252;nen gew&#228;hlt. Ich bewerbe mich um das Amt des Landesvorsitzenden und stelle hier im Blog meine Ideen vor:</em></p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gr&#252;ne in NRW,</p>
<p>fast eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen haben uns bei der Landtagswahl ihre Stimme gegeben. Fast eine Million Menschen in NRW setzen Hoffnung in uns, dass wir ihre Anliegen politisch und gesellschaftlich durchsetzen.</p>
<p>Ich bewerbe mich als Euer Landesvorsitzender, um mehr Verantwortung zu &#252;bernehmen: Verantwortung daf&#252;r, dass wir Gr&#252;ne auch in Zukunft programmatisch die Antreiber der politischen Republik sind, dass wir kampagnenf&#228;hig und kreativ unsere Ideen auf die Stra&#223;e, ins Internet und in die K&#246;pfe der Menschen bringen und dass wir uns als Partei weiterentwickeln und die vielf&#228;ltigen Potenziale unserer Mitglieder nutzen!</p>
<p><strong>NRW will den Politikwechsel!</strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne gehen gest&#228;rkt aus der Landtagswahl hervor. Auch wenn noch immer offen ist, wie die neue Landesregierung aussehen wird: Schwarz-Gelb und J&#252;rgen R&#252;ttgers sind f&#252;r ihre miserable Bilanz der letzten Jahre krachend abgew&#228;hlt worden. Die Wahl hat gezeigt, dass NRW den Politikwechsel will. Der gro&#223;e Zuspruch zu unserem klar inhaltlichen Kurs und unserer Absage an ein Regieren-um-jeden-Preis ist das Fundament, auf dem wir aufbauen werden. Uns geht es auch in Zukunft um einen tief greifenden Politikwechsel, der Nordrhein-Westfalen &#246;kologisch und sozial umbaut und damit zukunftsf&#228;hig und gerechter macht.</p>
<p>Im parlamentarischen F&#252;nf-Parteiensystem m&#252;ssen wir uns als emanzipatorische Kraft der linken Mitte etablieren, die einen &#246;kosozialen Umbau unserer Industriegesellschaft mit der Verteidigung individueller Freiheit und der Verantwortung f&#252;r die n&#228;chsten Generationen zusammenbringt: als Partei des gesellschaftlichen Aufbruchs!</p>
<p><strong>Wir sind eine starke parlamentarische und gesellschaftliche Kraft!</strong></p>
<p>Mit unserer neuen, gest&#228;rkten Landtagsfraktion und den starken Fraktionen in den Kommunalvertretungen werden wir genau die Ideen, f&#252;r die wir im Wahlkampf geworben haben, in die Parlamente tragen – selbstbewusst und eigenst&#228;ndig. Wir werden aber nicht nur parlamentarisch, sondern vor allem auch gesellschaftlich aktiv bleiben.</p>
<p>Die Vers&#228;umnisse der Regierungen in Deutschland und weltweit bei der Bek&#228;mpfung des Klimawandels verlangen von uns auch weiterhin, radikal f&#252;r den Schutz unserer nat&#252;rlichen Lebensgrundlagen einzutreten: in den Kommunen, auf der Stra&#223;e und in vielf&#228;ltigen gesellschaftlichen B&#252;ndnissen. Unternehmen wie RWE und E.ON, die auf Kosten unserer Erde wirtschaften, werden auf einen wachsenden gesellschaftlichen Widerstand sto&#223;en. Wir Gr&#252;ne m&#252;ssen diesen Widerstand durch Kampagnen, Boykott-Aufrufe und kreative Aktionen initiieren und unterst&#252;tzen!</p>
<p>Unsere Antwort auf die gro&#223;en Krisen dieser Zeit – Klimakrise, Wirtschafts- und Finanzkrise und Gerechtigkeitskrise – ist der „Green New Deal“. Der Ansatz kann viele Menschen &#252;berzeugen – wenn wir ihn noch bekannter machen und regional konkretisieren. Ich m&#246;chte darauf aufbauen und weiter denken: Wie schaffen wir „gute“ Arbeit und Ausbildung, die nicht nur gerecht entlohnt wird, sondern die auch in den n&#228;chsten Krisen Zukunft hat? Wie verteidigen wir unsere Errungenschaften beim Umstieg auf „saubere“ Energie und erreichen unser Ziel: 100 Prozent Verstromung aus Erneuerbaren Energien? Wie f&#246;rdern wir einen gemeinwohlorientierten Arbeitsmarkt, der nicht dem Profit und dem Wachstumsfetisch, sondern den Menschen dient? Diese Debatten stehen an und ich m&#246;chte sie gemeinsam mit Euch weiter nach vorne bringen!</p>
<p><strong>Wir sind die Partei der Gerechtigkeit und Teilhabe f&#252;r Alle!</strong></p>
<p>Denn in Zeiten drohender Staatsbankrotte, unsicherer W&#228;hrungen und sinkender Staatseinnahmen werden die Aposteln der Privat-vor-Staat-Ideologie nicht m&#252;de, die sozialen Errungenschaften unserer Demokratie anzugreifen. Wir Gr&#252;ne als Partei der sozialen Gerechtigkeit werden auch hier Widerstand leisten – und durch eigene Ideen die Zukunft der sozialen Sicherung im 21. Jahrhundert gestalten. Denn wir Gr&#252;ne definieren Gerechtigkeit breit: nicht nur als Verteilungsgerechtigkeit, sondern als Teilhabegerechtigkeit zu allen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit und Kultur. Daran werden wir uns orientieren, wenn wir neue Modelle der Teilhabe f&#252;r Alle entwickeln.</p>
<p>Die Debatte um unseren Sozialstaat nach dem faktischen Scheitern der Hartz-Gesetze hat innerhalb unserer Partei einen spannenden Diskurs ausgel&#246;st und viele Veranstaltungen und Kongresse gef&#252;llt. Ich m&#246;chte diese Debatte auch im Landesverband wieder aufgreifen und auf Eure Initiativen und Ideen bauen. Im Kern m&#252;ssen wir die Frage beantworten, wie wir soziale Teilhabe auch von Lohnarbeit entkoppelt garantieren, wie wir die Transformation der Arbeitsgesellschaft f&#252;r unsere Ziele nutzen und wie wir dabei Freiheit und Kreativit&#228;t f&#246;rdern k&#246;nnen.</p>
<p>Teilhabegerechtigkeit bedeutet f&#252;r mich vor allem der Zugang zu Bildung f&#252;r Alle und die Anwaltschaft f&#252;r die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Bildung muss wieder ein Grundrecht werden, das f&#252;r alle kostenfrei zur Verf&#252;gung steht. Die Zustimmung der W&#228;hlerInnen zu unseren Ideen f&#252;r qualitativ hochwertige Kitas, starke und vor Ort verwurzelten Gemeinschaftsschulen und eigenst&#228;ndige Hochschulen ohne Campus-Maut zeigt, dass wir mittlerweile als Bildungspartei anerkannt sind. An der Umsetzung unserer Ideen m&#252;ssen wir weiter arbeiten.</p>
<p><strong>Wir sind die Partei der gesellschaftlichen Vielfalt!</strong></p>
<p>Au&#223;erdem vertritt keine Partei  so glaubw&#252;rdig wie wir Gr&#252;nen die Anerkennung und F&#246;rderung der gesellschaftlichen Vielfalt. Wir wollen nicht, dass Politik Lebensentw&#252;rfe normiert und vorgibt, sondern die real existierende Vielfalt f&#246;rdert. Deswegen treten wir f&#252;r gleiche Rechte f&#252;r Migrantinnen und Migranten, f&#252;r Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, f&#252;r Menschen mit und ohne Behinderung ein. Deswegen wollen wir das Recht auf Inklusion in Bildungswesen durchsetzen. Eine Gesellschaft, die nicht auf ihre Vielf&#228;ltigkeit baut und diese nutzt, beraubt sich selber ihrer Lebensquellen.</p>
<p>Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Familienpolitik. Wir haben im Landesverband in den letzten Jahren interessante Debatten um die Vielfalt der Familienformen und Lebensentw&#252;rfe gef&#252;hrt und die Einf&#252;hrung eines „Familienvertrages“ als neues Rechtsinstitut f&#252;r „alternative“ Familienformen beschlossen. Bis zu dessen Einf&#252;hrung bedarf es noch einiger Diskussionen und &#220;berzeugungsarbeit in der gesamten Partei – NRW sollte hier auch bundespolitisch Akzente setzen.</p>
<p><strong>Wir verteidigen Europa – und bringen es nach vorne!</strong></p>
<p>Bringt die Krise der europ&#228;ischen W&#228;hrungsunion mehr europ&#228;ische Solidarit&#228;t oder den R&#252;ckfall in nationale Egoismen? Die Antwort der Bundesregierung ist ern&#252;chternd: Sie hat die europ&#228;ische Solidarit&#228;t auf dem Altar des Wahlkampfes und der populistischen Stimmungsmache geopfert. Wir Gr&#252;ne als Partei der internationalen Solidarit&#228;t sind jetzt mehr denn je gefragt: als Verteidiger der europ&#228;ischen Integration und als die politische Kraft, die Europa besser machen will: durch eine gemeinsame Wirtschaftsregierung, gemeinsame soziale Standards, starke Regionen, ein demokratisch verfasstes Fundament und mehr Transparenz in den Verfahren. Wir wollen – gerade jetzt – mehr Europa und nicht weniger! Das gilt auch f&#252;r unsere Partei. Nicht nur alle f&#252;nf Jahre vor den Wahlen des Europ&#228;ischen Parlamentes, sondern dauerhaft muss Europa in unserer Programmdebatte und durch grenz&#252;berschreitende Kooperationen mitgedacht werden. Ich m&#246;chte mich f&#252;r eine Europ&#228;isierung unserer Landessatzung einsetzen, die unseren Mitgliedern in NRW eine gr&#246;&#223;ere Mitsprache in den europ&#228;ischen Strukturen unserer Partei erm&#246;glicht.<strong> </strong></p>
<p><strong>Die Gr&#252;ne Denkfabrik arbeitet weiter! – erneuerbar, offen, kontrovers!</strong></p>
<p>Wir Gr&#252;ne sind immer dann stark, wenn wir gesellschaftliche Debatte ansto&#223;en und diese offen und transparent f&#252;hren. Ich habe dies k&#252;rzlich mit einem Manifest zur Rolle der M&#228;nner in der Gleichberechtigungspolitik versucht (<a href="http://www.maennermanifest.de/">www.maennermanifest.de</a>), das medial eine breite Resonanz gefunden hat. Es wird eine wichtige Aufgabe des n&#228;chsten Landesvorstandes sein, solche Debatten zu organisieren und vor allem zuzulassen. Denn vielf&#228;ltige Ideen und inhaltliche Kompetenz gibt es bereits in unserer Partei und unserem gesellschaftlichen Umfeld zuhauf. Sie werden nicht von oben verordnet, sondern sollen von unten wachsen k&#246;nnen. Deswegen m&#252;ssen wir weiter breite gesellschaftliche B&#252;ndnisse kn&#252;pfen – mit Verb&#228;nden und Gewerkschaften, Interessensgruppen und WissenschaftlerInnen. Die Einf&#252;hrung eines „Zukunftsrates“ f&#252;r den Landesverband mit externem Sachverstand k&#246;nnte die Programmdebatte innerhalb der Gr&#252;nen zus&#228;tzlich beleben!</p>
<p>All diese Anliegen sollten nicht nur durch den Landesvorstand, sondern m&#252;ssen durch die ganze Partei entwickelt werden. Deswegen brauchen wir einen neuen Aufbruch auch f&#252;r unsere parteiinterne Debatten und unsere Entscheidungsprozesse. Jeder Beschluss, den wir fassen, soll transparent nachvollziehbar entstehen. Wir Gr&#252;ne leben von einer lebendigen Debattenkultur – ohne Denkverbote, daf&#252;r mit Mut zur Kontroverse und im gegenseitigen Respekt vor der anderen Meinung.</p>
<p>Daf&#252;r brauchen wir eine starke, unabh&#228;ngige Partei. Die mittlerweile &#252;ber 11.000 Mitglieder in unserem Landesverband sollen immer wieder wissen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben: dass sie Mitglied einer Denkfabrik sind, einer Debattenpartei, die nie aufgibt, gesellschaftliche Avantgarde sein zu wollen. Der neue Landesvorstand sollte mit den Kreisverb&#228;nden zusammen neue Formen der Parteiarbeit diskutieren und entwickeln: in einer Kultur, die Neue willkommen hei&#223;t, ihnen die M&#246;glichkeit zur Mitsprache garantiert und damit innovativ und zukunftsf&#228;hig bleibt. Diesen Prozess m&#246;chte ich mit Euch gestalten!</p>
<p>Ich bitte um Eure Unterst&#252;tzung f&#252;r diesen Weg und freue mich auf spannende Debatte vor, auf und nach der LDK!</p>
<p>Herzliche Gr&#252;ne Gr&#252;&#223;e –</p>
<p>Sven.</p>
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		<title>Stimmt gegen Gentechnik bei der NRW-Wahl und sagt Bantam!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 16:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinweis: Dies ist ein Gastbeitrag der Kampagne &#8220;Bantam Mais&#8221; &#8211; eine super MitMachAktion gegen Gentechnik. In Nordrhein-Westfalen wuchs zuletzt vor 2 Jahren gentechnisch ver&#228;nderter Mais in Werne als Freisetzung auf rund 2500m². In 2009 blieb NRW praktisch gentechnikfrei und auch in diesem Jahr sind die &#196;cker noch frei von gentechnisch ver&#228;nderten Pflanzen. Doch das kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Hinweis:</strong> Dies ist ein Gastbeitrag der <a href="http://www.bantam-mais.de/" target="_blank">Kampagne &#8220;Bantam Mais&#8221;</a> &#8211; eine super MitMachAktion gegen Gentechnik.</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1135" src="http://blog.gruene-nrw.de/wp-content/uploads/2010/04/bantam_mais-200x253.jpg" alt="Stimmt gegen Gentechnik bei den Wahlen und sagt BANTAM" width="145" height="184" />In Nordrhein-Westfalen wuchs zuletzt vor 2 Jahren <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/werne/Werne-Monsanto-Stopp-der-Versuche-mit-Gen-Mais-denkbar;art942,318250" target="_blank">gentechnisch ver&#228;nderter Mais in Werne</a> als Freisetzung auf rund 2500m². In 2009 blieb NRW praktisch gentechnikfrei und auch in diesem Jahr sind die &#196;cker noch frei von gentechnisch ver&#228;nderten Pflanzen.</p>
<p>Doch das kann sich ganz schnell wieder &#228;ndern, die neue Gentechnik-Linie von schwarz-gelber Bundesregierung und auch der EU-Kommission l&#228;sst das Schlimmste bef&#252;rchten. Die neue Bundesregierung hat die Gentechnik-Kartoffel Amflora sogar namentlich in ihrem Koalitionsvertrag erw&#228;hnt und vereinbart, ihren Anbau zu unterst&#252;tzen. Dabei gibt es l&#228;ngst Kartoffeln, die die gleichen Eigenschaften haben und ohne Gentechnik und Antibiotika-Resistenz auskommen. Als n&#228;chstes will die EU-Kommission dem in Deutschland und f&#252;nf weiteren EU-Staaten verbotenen <em>Gentechnik-Mais „Mon 810“</em> von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto" target="_blank">Monsanto</a></strong> eine Neuzulassung erteilen, welche die alten Verbote au&#223;er Kraft setzt. Zudem sollen zwei weitere Gentechnik-Mais-Sorten f&#252;r den Anbau neu zugelassen werden. Auch das will die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag unterst&#252;tzen.</p>
<p>Die Industrie freut sich nat&#252;rlich &#252;ber die neue Gentechnik-Linie der Bundesregierung und der EU-Kommission. Die Fleisch- und Futterindustrie fordert, sogar nicht zugelassene GVOs in Futtermitteln zu erlauben und die Saatgut-Industrie will Verunreinigungs-Grenzwerte f&#252;r Gentechnik in herk&#246;mmlichen und biologischen Saatgut durchsetzen. Das bedeutet eine schleichende Einf&#252;hrung der Gentechnik durch die Hintert&#252;r. Erst diese Woche stellte sich wieder heraus, dass importierte Maissaaten zum Teil mit Gentechnik-Mais verunreinigt sind, so das Ergebnis von stichprobenartigen Saatgut-Untersuchungen der Bundesl&#228;nder. Greenpeace und Bioland haben die Ergebnisse nach dem Umweltinformationsgesetz abgefragt und am 26.04.2010 ver&#246;ffentlicht. Die Beh&#246;rden wurden auch in Nordrhein-Westfalen f&#252;ndig, von 12 Proben waren 2 mit gentechnisch ver&#228;ndertem Mais verunreinigt. Kontaminiertes Saatgut kann dazu f&#252;hren, dass sich Gentechnik-Pflanzen unkontrolliert ausbreiten und so auch in die Nahrungskette gelangen.</p>
<p>Grund zur Besorgnis liefert auch der <strong><a href="http://www.bund.net/nc/bundnet/themen_und_projekte/bundestagswahl_2009/kandidatinnencheck/?bundesland=14" target="_blank">aktuelle Kandidatencheck des BUND zur Landtagswahl</a></strong>. Die Spitzenkandidaten von schwarz-gelb sprechen sich eindeutig f&#252;r die Agro-Gentechnik aus. Andreas Pinkwart setzt sogar noch einen drauf und begr&#252;ndet mit dem Ammenm&#228;rchen, dass die Gentechnik in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Bek&#228;mpfung des Hungers auf der Welt leistet.</p>
<p>Es ist also an der Zeit, der Regierung deutlich zu machen, dass wir weder bereit sind, gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel auf unseren Tellern zu akzeptieren noch den Anbau von Gentechnik-Pflanzen gegen den breiten Willen der Verbraucher und Landwirte zu tolerieren!</p>
<p><strong>Also NRW, w&#228;hlen gehen und gegen Gentechnik stimmen!</strong> Und anschlie&#223;end den restlichen Wahlsonntag daf&#252;r nutzen, <strong><a href="http://www.bantam-mais.de/">Golden Bantam Mais</a></strong> und <strong><a href="http://www.bantam-mais.de/aktuelles/bantams-blaues-wunder.html">Blaues Wunder</a></strong> im Garten oder auf dem Balkon auszus&#228;en. Denn mit der <strong><a href="http://www.bantam-mais.de/" target="_blank">Aktion Bantam-Mais</a></strong> setzen Sie ein aktives Zeichen gegen die Gentechnik und f&#252;r patentfreien und samenfesten Anbau auch in Deutschlands G&#228;rten. Nur unser gemeinsamer, beharrlicher und entschlossener Widerstand vor Ort wird auch weiterhin den Anbau von Gentechnik verhindern.</p>
<p>Fr&#252;hlingshafte Gr&#252;&#223;e aus Bantam-Zentrale in Berlin</p>
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		<title>Politik zum mitmachen bei „Meine Kampagne“</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 10:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir Gr&#252;nen haben uns als basisdemokratische Partei schon seit unserer Gr&#252;ndung vor 30 Jahren immer daf&#252;r eingesetzt, dass Politik keine Sache von einigen wenigen Abgeordneten und Parteifunktion&#228;ren bleibt. Um Interessierten die M&#246;glichkeit zu geben, Politik nicht l&#228;nger nur als Beifahrer zu erleben, sondern selbst das Steuer zu &#252;bernehmen, haben wir seit einiger Zeit auch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Gr&#252;nen haben uns als basisdemokratische Partei schon seit unserer Gr&#252;ndung vor 30 Jahren immer daf&#252;r eingesetzt, dass Politik keine Sache von einigen wenigen Abgeordneten und Parteifunktion&#228;ren bleibt. Um Interessierten die M&#246;glichkeit zu geben, Politik nicht l&#228;nger nur als Beifahrer zu erleben, sondern selbst das Steuer zu &#252;bernehmen, haben wir seit einiger Zeit auch eine eigenes Online-Tool: <strong>Meine Kampagne – Unsere gr&#252;ne Mitmachplattform.</strong></p>
<p>Im letzten Jahr  haben sich dort zu Europa- und Bundestagswahl bereits viele Freiwillige f&#252;r die Themen eingesetzt, die ihnen am Herzen liegen. Zur Landtagswahl in NRW wollen jetzt daran ankn&#252;pfen, und mit allen Interessierten gemeinsam NRW-spezifische Themen anpacken. Wer also mit kreativen Aktionen daf&#252;r sorgen m&#246;chte, dass NRW wieder Gr&#252;ner wird, das Studiengeb&#252;hren abgeschafft werden oder gegen das Atomm&#252;llzwischenlager in Ahaus protestieren m&#246;chte, kann dies jetzt bei<strong> Meine Kampagne</strong> machen.</p>
<p>Ganz wichtig ist uns &#252;brigens, dass bei <strong>Meine Kampagne</strong> niemand ein Opfer der Datenkrake wird: Jeder Nutzer kann jederzeit nachschauen, welche Daten bei<strong> Meine Kampagne</strong> &#252;ber ihn gespeichert sind und kann diese auch selber wieder l&#246;schen. Und nat&#252;rlich geben wir auch keine Daten an Dritte weiter.</p>
<p><a href="http://meinekampagne.gruene.de/home?p_p_id=58&amp;p_p_lifecycle=1&amp;p_p_state=maximized&amp;p_p_mode=view&amp;p_p_col_id=column-1&amp;p_p_col_count=1&amp;saveLastPath=1&amp;_58_struts_action=%2Flogin%2Fcreate_account&amp;_58_redirect=http://meinekampagne.gruene.de/landtagswahlkampf-nrw&amp;defaultTheme=nrw" target="_blank">Wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt mitzumachen, meldet Euch einfach auf unserer Homepage an</a>. Ihr seid noch unsicher, ob das was f&#252;r Euch ist und wie das Ganze nun ganz genau funktioniert? Dann begleitet doch unseren Kollegen Can bei seiner Anmeldung. So k&#246;nnt Ihr Euch bei Meine Kampagne einfach mal ganz unverbindlich umschauen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="280" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/INL8iguKW5E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="280" src="http://www.youtube.com/v/INL8iguKW5E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>W&#252;st tritt zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Mann f&#252;rs Grobe in der NRW-CDU mu&#223; &#8211; knapp elf Wochen vor der Landtagswahl &#8211; das Team von J&#252;rgen R&#252;ttgers verlassen. Mit seinen fragw&#252;rdigen und h&#246;chst dubiosen Aktionen ist Hendrik W&#252;st nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen. Die Chronik der VerW&#220;STung Die rechte Hand von J&#252;rgen R&#252;ttgers hat in den letzten Monaten einiges verbockt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann f&#252;rs Grobe in der NRW-CDU mu&#223; &#8211; knapp elf Wochen vor der Landtagswahl &#8211; das Team von J&#252;rgen R&#252;ttgers verlassen. Mit seinen fragw&#252;rdigen und h&#246;chst dubiosen Aktionen ist Hendrik W&#252;st nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen.</p>
<h3>Die Chronik der VerW&#220;STung</h3>
<p>Die rechte Hand von J&#252;rgen R&#252;ttgers hat in den letzten Monaten einiges verbockt. <a href="http://blog.gruene-nrw.de/2009/12/17/wust-macht-den-guttenberg/">Die Liste seiner Verfehlungen ist beachtlich lang </a>(und bestimmt nicht vollst&#228;ndig): Es begann mit der  Video&#252;berwachung von Wahlkampfveranstaltungen der Opposition, dann wurde seine Krankenversicherungsaff&#228;re im letzten Dezember bekannt und jetzt noch der Verkauf von Audienzen beim NRW-Ministerpr&#228;sidenten auf dem CDU Parteitag in M&#252;nster. Zus&#228;tzlich leistete sich W&#252;st (im nicht politischen Leben ist er Jurist) sich auch noch <a href="http://blog.gruene-nrw.de/2010/01/25/grus-und-weihnachtspost-nicht-korrekt-erledigt-%e2%80%93-fristlos-gefeuerte-cdu-beschaftigte-klagt/">Rechtstreitigkeiten durch unzul&#228;ssigen Entlassungen in der CDU-Zentrale</a>. Sein heutiger R&#252;cktritt war l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig!</p>
<h3>Versto&#223; gegen das Parteiengesetz &#8211; Muss der Bundespr&#228;sident eingreifen?</h3>
<p>W&#252;st ist aber nur ein Bauernopfer, um die &#214;ffentlichkeit und Medien zu beruhigen. Immerhin hat R&#252;ttgers ihn lange genug freie Hand gelassen und W&#252;st konnte st&#246;rungsfrei vor sich hinw&#252;ten. Spannend wird es sein, wie es nun weitergeht. <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kaeuflichkeitsvorwuerfe-ruettgers-trennt-sich-von-cdu-generalsekretaer-wuest;2534083">Das Handesblatt zitiert den Parteienforscher Martin Morlok</a>, der den Verkauf von Gespr&#228;chszeiten f&#252;r einen Versto&#223; gegen das Parteiengesetz h&#228;lt. Sollte tats&#228;chlich Geld geflossen sein, m&#252;sse Bundespr&#228;sident K&#246;hler der Sache nachgehen. So oder so: Die W&#228;hlerInnen sollten ihre Konsequenzen ziehen &#8211; Politik darf nicht k&#228;uflich sein! Deshalb am 9. Mai: Schlu&#223; mit Schwarz-Gelb!</p>
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		<title>St&#228;dtebauliche Qualit&#228;t entsteht durch Vielfalt</title>
		<link>http://blog.gruene-nrw.de/2009/12/18/stadtebauliche-qualitat-entsteht-durch-vielfalt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Herlitzius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Minarettverbot]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem Ausgang des Schweizer Volksentscheids verfolge ich die Presseberichterstattung zum Minarettverbot und die sich anschlie&#223;enden Diskussionen &#252;ber die Auswirkungen des Minarettbaus auf unsere abendl&#228;ndisch und christlich gepr&#228;gte Stadtbaukultur. Die au&#223;erordentlich emotionalisierte Debatte ber&#252;hrt die Gem&#252;ter. Den Moscheebauern wird vorgehalten, die Islamisierung der Gesellschaft voranzutreiben. Aus meiner Sicht gibt es dabei ein eklatantes Missverh&#228;ltnis zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Ausgang des Schweizer Volksentscheids verfolge ich die Presseberichterstattung zum Minarettverbot und die sich anschlie&#223;enden Diskussionen &#252;ber die Auswirkungen des Minarettbaus auf unsere abendl&#228;ndisch und christlich gepr&#228;gte Stadtbaukultur.</p>
<p>Die au&#223;erordentlich emotionalisierte Debatte ber&#252;hrt die Gem&#252;ter. Den Moscheebauern wird vorgehalten, die Islamisierung der Gesellschaft voranzutreiben. Aus meiner Sicht gibt es dabei ein eklatantes Missverh&#228;ltnis zwischen &#196;ngsten vor dem Unbekannten und realer Bedrohung. Gerade deshalb ist es wichtig, die Probleme im Zusammenleben offen zu benennen und ernst zu nehmen. Denn mit den &#196;ngsten der Menschen ein politisches Gesch&#228;ft zu machen, ist f&#252;r ein gelungenes Zusammenleben der falsche Weg. Das darf nicht sein. Hier wird ein Streit auf ein architektonisches Detail zugespitzt, das aber nur Platzhalter f&#252;r eine misslungene Integrationspolitik ist. Gerade gro&#223;st&#228;dtische Stadtbilder sind unter anderem gepr&#228;gt von Parallelgesellschaften in denen augenscheinlich &#252;berwiegend muslimische MigrantInnen ihre Kultur, ihren Lebensstil und ihre Religion leben. F&#252;r Berlin kann ich sagen, gerade das macht die Stadt trotz aller in diesem Zusammenhang stehenden Probleme so au&#223;erordentlich spannend, f&#252;r Besucher aber auch f&#252;r die hier lebenden B&#252;rger und B&#252;rgerinnen.</p>
<p>Vorgestern war in der „Welt“ zu lesen, dass die Nordrhein Westf&#228;lische Initiative „Pro NRW“  bis zur NRW Landtagswahl gemeinsam mit anderen Rechtsparteien eine politische Strategie entwickeln will, um Neubauten muslimischer Gebetsh&#228;user auch in der Bundesrepublik zu verhindern. Mit der weiteren Verselbst&#228;ndigung dieser Bestrebungen in der gesellschaftspolitischen Diskussion l&#246;sen wir kein einziges Integrationsproblem. Wir ben&#246;tigen eine faire Auseinandersetzung mit den muslimischen EinwanderInnen deren Ziel ein friedliches Miteinander sein muss. Um es mit den Worten des Vizepr&#228;sidenten des Zentralrats der Juden, Samuel Korn, zu sagen: <em>„Wer baut will bleiben“,</em> sich in unsere Gesellschaft einbringen und teilhaben.</p>
<p>St&#228;dtebauliche Qualit&#228;t entsteht durch Vielfalt und die st&#228;dtebauliche Integration von Moscheen oder Minaretten ist eine architektonisch und st&#228;dtebaulich l&#246;sbare Aufgabe. F&#252;r mich sind Gelsenkirchen oder das geplante Minarett in K&#246;ln gelungene Beispiele.</p>
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		<title>Verschuldungs-Wachstums-Beschleunigungsgesetz f&#252;r Kommunen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wusste gar nicht, dass ich einmal so viel Freude an Peter Harry Carstensen haben w&#252;rde, der mit seiner Aussage „Ihr habt sie doch nicht alle!“, gerichtet an die schwarz-gelbe Bundesregierung mit ihrem so genannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz, den Nagel auf den Kopf trifft. Mitten in der Wirtschaftskrise und in einer Phase gr&#246;&#223;ter Finanznot der St&#228;dte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wusste gar nicht, dass ich einmal so viel Freude an Peter Harry Carstensen haben w&#252;rde, der mit seiner Aussage „Ihr habt sie doch nicht alle!“, gerichtet an die schwarz-gelbe Bundesregierung mit ihrem so genannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz, den Nagel auf den Kopf trifft.</p>
<p>Mitten in der Wirtschaftskrise und in einer Phase gr&#246;&#223;ter Finanznot der St&#228;dte und Gemeinden, provoziert die neue schwarz-gelbe Koalition im Bund zus&#228;tzliche Steuerausf&#228;lle f&#252;r L&#228;nder und Kommunen. Damit wird die &#246;ffentliche Hand systematisch geschw&#228;cht. Viele St&#228;dte und Gemeinden sind schon jetzt handlungsunf&#228;hig.</p>
<p>Auch der <a title="Eilantrag Gr&#252;ne/SPD: Wachstumsbeschleunigungsgesetz stoppen" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-10186.pdf" target="_blank">Appell an Schwarz-Gelb in NRW </a>im Rahmen der Haushaltsberatungen der vergangenen Woche verhallte <a title="zum Protokoll der Plenardebatte im Landtag NRW - wer mag, lese nach!" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMP14-137.html#_Toc248042764" target="_blank">ungeh&#246;rt</a>. Gebetsm&#252;hlenartig wird seitens der schwarz-gelben Regierungen wiederholt, dass f&#252;r Wachstum Schulden gemacht werden m&#252;ssen, dass nur Steuersenkungen zu Wachstum f&#252;hren. Das haben schon Maggie Thatcher und Ronald Reagan probiert – und sind gescheitert.</p>
<p>Da appelliert der Solinger CDU-Oberb&#252;rgermeister Norbert Feith an den NRW-Ministerpr&#228;sidenten R&#252;ttgers, sich f&#252;r eine kommunale Finanzreform einzusetzen. Da bittet der ehemalige Solinger Alt-Bundespr&#228;sident Walter Scheel von der FDP in einem Schreiben seinen Parteikollegen Pinkwart um Unterst&#252;tzung f&#252;r die Kommunen. Aber ein Innenminister Ingo Wolf, auch von der FDP und im Rahmen seines Ressorts eigentlich zust&#228;ndig f&#252;r die Kommunen und ihre Finanzen, erkl&#228;rt in geradezu zynischer Art und Weise, dass St&#228;dte und Gemeinden ihre Infrastruktur mal den sinkenden Einwohnerzahlen anpassen und eigene Anstrengungen zur L&#246;sung ihrer Finanzprobleme unternehmen sollten. Sprich, er fordert die Kommunen auf, &#8220;ihre Hausaufgaben zu machen&#8221;, dann k&#228;me die kommunale Finanzwelt schon wieder ins Lot. Das ist mehr als eine Unversch&#228;mtheit gegen&#252;ber den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, die vor Ort seit Jahren versuchen, ihre Haushalte zu konsolidieren und dabei die notwendigen Aufgaben zu erf&#252;llen (nennen m&#246;chte ich an dieser Stelle nur zwei prominente Felder: Kultur und U3-Ausbau). Denn statt besser, wird es immer schlimmer!  </p>
<p>W&#228;hrend Expertinnen, Experten und auch andere Ministerpr&#228;sidenten (wie der bereits genannte Carstensen) deutlich machen, wie widersinnig das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist und vorrechnen, wie das Geld besser investiert werden k&#246;nnte, scheint es zwischen Merkel und R&#252;ttgers einen &#8220;Nichtangriffspakt&#8221; zu geben. Im kommenden Mai steht die Landtagswahl in NRW an. Deshalb hat R&#252;ttgers nat&#252;rlich ein Interesse daran, dass jetzt die CDU-Klientel bedient wird und bittere Entscheidungen, etwa in der Gesundheitspolitik oder um die Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken nicht vor besagtem Mai f&#252;r Furore sorgen. Da werden sicherlich noch Einige &#252;berrascht sein, was nach der NRW-Wahl so aus den Regierungs-H&#252;ten gezaubert wird.</p>
<p>Das <a title="Antrag B&#252;90/Gr&#252;ne im Landtag NRW: Soziale Gerechtigkeit statt Klientelpolitik" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-10142.pdf" target="_blank">Gebot der Stunde in der Krise </a>w&#228;ren &#246;ffentliche Investitionen in Klima, Bildung und soziale Gerechtigkeit. Das w&#228;re Handeln gegen die Krise. Nicht diese als &#8220;Wachstumsbeschleuniger&#8221; verpackte Steuergeschenke f&#252;r Besserverdienende.</p>
<p>Machen wir die kommende Landtagswahl nicht nur zu einer Abstimmung &#252;ber die Landespolitik, sondern auch zu einer Abstimmung &#252;ber die St&#252;mperei auf Bundesebene und &#252;ber die desolate Situation, die Schwarz-Gelb in den Kommunen unseres Landes angerichtet hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die diskrete Erotik einer Gemeindeordnung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und Jugend]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende war ich in Schleswig-Holstein, um einen Freund zu besuchen. Und jetzt, auf dem R&#252;ckweg (und mit der Erkenntnis, dass Nahverkehrsz&#252;ge doch auch angenehme Verkehrsmittel sein k&#246;nnen, aber dazu vielleicht wann anders mehr) fiel mir ein, dass ich hier mal ein Loblied auf die Schleswig-Holsteinische Gemeindeordnung bloggen k&#246;nnte. Nun ist ja eine Gemeindeordnung sicherlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Am Wochenende war ich in Schleswig-Holstein, um einen Freund zu besuchen. Und jetzt, auf dem R&#252;ckweg (und mit der Erkenntnis, dass Nahverkehrsz&#252;ge doch auch angenehme Verkehrsmittel sein k&#246;nnen, aber dazu vielleicht wann anders mehr) fiel mir ein, dass ich hier mal ein Loblied auf die Schleswig-Holsteinische Gemeindeordnung bloggen k&#246;nnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Nun ist ja eine Gemeindeordnung sicherlich eines jener Dokumente, die zwar wichtig, aber eben doch immer nur wichtig sind, und es wohl nie zu literarischem Ruhm bringen werden. Denkt man, denn dieser Weg bleibt der Gemeindeordnung erspart, seit es KommunalpolitikerInnen gibt. Die wissen um den diskreten Charme, wenn nicht gar die Erotik einer guten Gemeindeordnung, mit der St&#228;dte und Gemeinden im Land einen anst&#228;ndigen Rahmen erhalten, der auch Freir&#228;ume f&#252;r lokale Gestaltung und Luft zum Atmen l&#228;sst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Als Kommunalo mag ich nat&#252;rlich die Gemeindeordnung NRW sehr gerne, auch wenn sie reichlich an Attraktivit&#228;t verloren hat, seit Ingo Wolf von der FDP <a href="http://www.derwesten.de/waz/politik/Wolf-schweigt-auf-Wittkes-Attacke-id2231554.html">Kommunalminister</a> geworden ist. Die Freir&#228;ume, die ich mir von einer Kommunalverfassung erwarte, hat Schwarz-Gelb jedenfalls restlos einkassiert: Die (Ober)B&#252;rgermeisterInnen d&#252;rfen mehr und brauchen daf&#252;r – Wegfall der Stichwahl sei Dank! &#8211; eine geringere demokratische Legitimation. Die Verl&#228;ngerung der Amtszeiten der OB war ein recht unappetitlicher Kuhhandel und hinter der eigentlich so anmutigen 107 verbirgt sich in der Gemeindeordnung NRW mittlerweile ein Paragraph, der dem „Privat vor Staat“ &#8211; Gerede der Landesregierung <a href="http://gruene.landtag.nrw.de/cms/fotos/dok/235/235964.gruene_kommunalkonferenz.html">Gesetzeskraft</a> verleiht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Das alles muss in Schleswig-Holstein gar nicht so anders sein, so stark hab ich mich in die dortige Kommunalverfassung nicht eingearbeitet. Aber es gibt eine ganz wunderbare Regelung, versteckt im Paragraph mit der unscheinbaren Nummer 47f:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<h4 style="text-align: center;font-weight: bold;font-size: 100%;font-family: Arial,Helvetica,Sans-Serif"><em>§ 47 f</em></h4>
<h4 style="text-align: center;font-weight: bold;font-size: 100%;font-family: Arial,Helvetica,Sans-Serif"><em>Beteiligung von Kindern und Jugendlichen</em></h4>
<p><em><a name="P47f-A1"></a>(1) Die Gemeinde muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss die Gemeinde &#252;ber die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner nach den §§ 16 a bis 16 f  hinaus geeignete Verfahren entwickeln.</em></p>
<p><em><a name="P47f-A2"></a>(2) Bei der Durchf&#252;hrung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen ber&#252;hren, muss die Gemeinde in geeigneter Weise darlegen, wie sie diese Interessen ber&#252;cksichtigt und die Beteiligung nach Absatz 1 durchgef&#252;hrt hat.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Warum nicht immer so? Und vor allem: Warum nicht auch bei uns in NRW? Meine Bielefelder Praxiserfahrung l&#228;sst manche Hoffnung darauf, dass die Erkenntnis vor Ort ankommt, dass junge Leute was zu sagen haben, gering erscheinen. Denn besonders die gro&#223;en Parteien sind selten bereit, ihre alten Strukturen hinterfragen zu lassen. Das allerdings k&#246;nnen junge Menschen ganz besonders gut. Best&#228;ndig bohren hilft zwar und macht B&#252;rgerInnenbeteiligung an einzelnen Stellen m&#246;glich. Aber meiner Erfahrung nach ist gerade alteingesessenen KommunalpolitikerInnen das Hinterzimmer n&#228;her als die b&#252;rgerschaftliche &#214;ffentlichkeit und Partizipation nur gern gesehenes Motiv in Sonntagsreden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Dabei gibt’s einiges zu tun: Schlie&#223;lich ist die Wahlbeteiligung gerade auf kommunaler Ebene bei den Erstw&#228;hlerInnen in diesem Sommer katastrophal ausgefallen. Viele, die nicht direkt demokratische Erfahrungen machen, laufen Gefahr, sich vom Mitmachen abzuwenden. Dass Demokratie keine leichte &#220;bung ist, aber eine, die sich lohnt, das sollte sich IM Wolf mal &#252;berlegen. Dann w&#252;rde er vielleicht ein Beteiligungsprogramm auflegen und nicht seinen Verfassungsschutz mit <a href="http://www.andi.nrw.de/andi3/Comic/andi3_comic.htm">Comicmalen</a> <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/links-unter-linksextremisten/">besch&#228;ftigen</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Echte Demokratie wird’s wohl nur mit GR&#220;N geben. Recht praktisch eigentlich, dass eine Landtagswahl vor der T&#252;r steht. Den Ruhestand k&#246;nnte Wolf dann ja am Nordseestrand verbringen. Mit einem guten Buch oder der Schleswig-Holsteinischen Gemeindeordnung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schickt den Hendrik in die W&#252;ste!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 12:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, wer h&#228;tte das gedacht: Da f&#228;llt doch der Law-and-order-Mann Nr. 1 der NRW CDU negativ auf, weil er sein Gehalt aufbessert. Ein Gehalt von knapp 18.000 Euro monatlich, wohlgemerkt (8.000 Euro als Generalsekret&#228;r plus 9.633 Euro als Landtagsabgeordneter). Hendrik W&#252;st hat 5.000 Euro aus der Landeskasse zu unrecht kassiert. Sowohl der Landesverband der CDU [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, wer h&#228;tte das gedacht: Da f&#228;llt doch der Law-and-order-Mann Nr. 1 der NRW CDU negativ auf, weil er sein Gehalt aufbessert. Ein Gehalt von knapp 18.000 Euro monatlich, wohlgemerkt (8.000 Euro als Generalsekret&#228;r plus 9.633 Euro als Landtagsabgeordneter). Hendrik W&#252;st hat 5.000 Euro aus der Landeskasse zu unrecht kassiert. Sowohl der Landesverband der CDU als auch der Landtag hatten ihm Arbeitgeberanteile f&#252;r seine Krankenversicherung &#252;berwiesen &#8211; da er aber nur einmal an die Krankenkasse zahlt, und zwar als Generalsekret&#228;r, bezog er die Betr&#228;ge des Landtages zu unrecht.</p>
<p>Nun mag man der Meinung sein, so etwas kann schon mal passieren. Man muss sich aber vor Augen halten: &#8220;Normale&#8221; Menschen, die nicht &#252;ber ein solches Monatseinkommen verf&#252;gen, werden schon f&#252;r den Verzehr einer Milchschnitte im Wert von 30 Cent oder eines Frikadellenbr&#246;tchens gefeuert. Folgt daraus nicht, dass gerade jemand wie W&#252;st, der sich 5.000 Euro vom Staat erschleicht, ebenfalls seinen Hut nehmen m&#252;sste? W&#252;st sagt zwar, der Vorgang w&#228;re ein Versehen gewesen, er h&#228;tte die einschl&#228;gigen Vorschriften nicht gekannt. Aber seit wann kann man sich mit Unwissenheit seiner Verantwortung entziehen? Vor allem, wenn man wie W&#252;st zugelassener Rechtsanwalt und ehemaliger Unternehmensberater ist, dem man eine gewisse Sachkenntnis der Materie schon unterstellen darf. Fragt er sich mit Blick auf seine Kontoausz&#252;ge und Gehaltsabrechnungen nicht, warum er nur einmal an die Krankenkasse zahlt, aber doppelt kassiert? Und verf&#252;gt W&#252;st nicht &#252;ber ausreichend MitarbeiterInnen in der CDU-Zentrale und in seinem Abgeordnetenb&#252;ro, die solche Fehler entdecken k&#246;nnten?</p>
<p>Letzteres ist passiert, der Fehler fiel auf und wurde bekannt. Nun m&#252;ssen aber die MitarbeiterInnen der Landesgesch&#228;ftsstelle der CDU NRW f&#252;r ihr couragiertes Vorgehen mit Konsequenzen rechnen. Fristlose K&#252;ndigungen sind ausgesprochen worden, die n&#228;chsten Tage bleiben abzuwarten. Weist man also auf offensichtliches Unrecht hin, wird man in der CDU NRW gefeuert. Aber man kann und darf den MitarbeiterInnen an dieser Stelle keinen Vorwurf machen, schlie&#223;lich geht es um ihr Steuergeld!</p>
<p>Hendrik W&#252;st taugt nicht als Generalsekret&#228;r, er l&#228;sst seine Angestellten f&#252;r eigene Fehler b&#252;&#223;en und erf&#252;llt die an andere gestellten Anspr&#252;che selbst nicht. Und als Landtagsabgeordneter taugt er noch weniger, wie die Unterschlagung von 5.000 Euro zeigt. Egal, ob dies absichtlich oder unabsichtlich geschah: So sieht kein Volksvertreter aus, so etwas darf keinem Politiker passieren. Schickt den Hendrik in die W&#252;ste!</p>
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